human[...]writing

Authentic German text — Geeignet für Inspiration, Detektion und Horizonterweiterung

Maximilian von Wächter

OriginalQuelltext

Maximilian Wächter, später Ritter von Wächter, war von 1854 bis 1867 Erster Bürgermeister der Stadt Nürnberg.

Wächter studierte von 1829 bis 1833 Rechtswissenschaften in München und Würzburg.

Nach Stationen als Verwaltungsbeamter bei den Regierungen von Ober- und Mittelfranken kam er 1852 nach Nürnberg, um beim Magistrat der Stadt eine Visitation durchzuführen.

Im Januar 1854 wählte ihn das Kollegium der Gemeindebevollmächtigten, der damalige Vorläufer des Stadtrates, zu dem Nachfolger von Jakob Friedrich Binder als Ersten Bürgermeister der Stadt.

Während seiner Amtszeit erwarb die Stadt den Judenbühl sowie die Gebiete Gleißbühl und Flaschenhof, mit der Marienvorstadt wurde südöstlich des Stadtkerns die erste planmäßige Stadterweiterung realisiert.

Als im Zuge des Deutschen Krieges 1866 preußische Truppen auf Nürnberg vorrückten, drängte Wächter auf die Entfestigung der Stadt.

Der bayerische König Ludwig II. hob daraufhin die Waffenplatzeigenschaft von Nürnberg auf, sodass die Stadt am 31. Juli 1866 ohne Kampfhandlungen und Zerstörung besetzt wurde.

In der Folge setzte sich Wächter für einen reibungslosen Ablauf der Besatzung und der Einquartierung der preußischen Truppen ein.

Nach seinem Rücktritt als Bürgermeister ging er nach Augsburg und war dort 1867 bis 1874 Regierungsdirektor von Schwaben und Neuburg.

Er verstarb am 27. August 1884 in Nürnberg und wurde auf dem Johannisfriedhof beerdigt.

RewriteUmgeschriebener Text

Bis 1867 war Maximilian Wächter, später Ritter von Wächter von 1854.

In München und Würzburg studierte Wächter von 1829 bis 1833 Rechtsdisziplinen.

Er kam nach Abteilungen als Verwaltungsbeamter bei den Verwaltungen von Oberfranken und Mittelfranken 1852 nach Nürnberg, um beim Stadtverwaltung der Stadtverwaltung einen Besuch durchzuführen.

Das Gremium der Gemeindebevollmächtigten, der derzeitige Vorgänger des Stadtparlaments wählte im Januar 1854 ihn zu dem Nachrücker von Jakob Friedrich Binder als Ersten Oberbürgermeister der Stadt.

Die Stadtverwaltung erwarb während seiner Amtsperiode den Judenbühl als auch die Bereiche Gleißbühl und Flaschenhof. Die erste gezielte Großstadterweiterung wurde mit der Marienvorstadt südöstlich der Stadtmitte umgesetzt.

Wächter drängte auf die Entfestigung der Stadt, als im Marsch des Deutschen Krieges 1866 ordentliche Streitkräfte auf Nürnberg vorrückten.

Sodass die Stadt am 31. Juli 1866 ohne Kampfaktionen und Vernichtung eingenommen wurde, hob der Monarch, der bayerisch ist, Ludwig II. daraufhin die Waffenplatzeigenschaft von Nürnberg auf.

Wächter setzte sich in der Folgerung für einen problemlosen Verlauf der Mannschaft und der Einlieferung der Truppen, die preußisch sind, ein.

Er ging nach seinem Rückzug als Stadtdirektor nach Augsburg und er war ebenda 1867 bis 1874 Regierungsgewaltdirektor von Schwaben und Neuburg.

Am 27. August 1884 verstarb er in Nürnberg und er wurde auf dem Johannisfriedhof bestattet.