Philipp Jakob Völter
Philipp Jacob erhielt seine erste schulische Ausbildung sowie Grundlagen in alten Sprachen und Musik durch den Vater und seinen älteren Bruder Michael.
Ab 1772 erhielt er einen Platz in der Stipendienanstalt der Esslinger Lateinschule, dem Collegium Alumnorum, wo er außerplanmäßig von Rektor Wilhelm Köstlin und Konrektor Georg David Schmid in alten Sprachen, Geographie, Naturgeschichte und Musik unterrichtet wurde.
Sein Wunsch, in Tübingen Theologie zu studieren, scheiterte aus finanziellen Gründen, da sein älterer Bruder bereits Theologie studierte.
Aufgrund der miserablen Vergütung bewarben sich in Württemberg bis ins 18. Jahrhundert oft Soldaten, Bauern oder Handwerker ohne Aus- und Fortbildung auf die ausgeschriebenen Lehrerstellen an Volksschulen.
Die Schulgebäude waren oft in marodem Zustand und hatten eine spärliche Ausstattung.
Nicht selten wurde das Wohnzimmer der Lehrerfamilie als Schulstube genutzt.
1802 gab Völter den ersten Band von Der neue Landschullehrer heraus, der ab 1808 unter dem Titel Theoretisch-praktisches Handbuch für deutsche Schullehrer und Erzieher und ab 1813 als Magazin für deutsche Elementarschullehrer, Eltern und Erzieher erschien.
Auch Fortbildungsveranstaltungen und Schulreformen wurden angekündigt und Schulbücher rezensiert.
Als Zusammenfassung seiner über 30-jährigen Erfahrungen als Volksschullehrer und seiner zahlreichen Kommentare zu dem Volksschulwesen veröffentlichte Philipp Jacob Völter 1810 ein Handbuch Praktische Anleitung in die sämtlichen Amtsverrichtungen und Verhältnisse eines deutschen Elementarschullehrers mit Hinsicht auf die Zwecke der Pestalozzischen Lehrart.
1819 erschien eine zweite, erweiterte Auflage.
Seine erste schulische Bildung als auch Fundamente in klassischen Einzelsprachen und Tonkunst erhielt Philipp Jacob durch den Papi und seinen ferneren Bruder Michael.
Wo er ungeplant von Direktor Wilhelm Köstlin und Prorektor Georg David Schmid in althergebrachten Einzelsprachen, Klang, Naturgeschichte und Geografie gelehrt wurde, erhielt ab 1772 er einen Rang in dem Stipendieninstitut der Esslinger Lateinschule, dem Collegium Alumnorum.
Da sein betagterer Bruder schon Religionswissenschaft studierte, scheiterte sein Wille, in Tübingen Religionswissenschaft zu erwerben aus wirtschaftlichen Ursachen.
Handwerksleute, Landwirte oder Wehrmänner ohne Weiterbildung und Lehre bewarben sich aufgrund der erbärmlichen Bezahlung in Württemberg bis ins 18. Säkulum häufig auf die Lehrerposten, die ausgeschrieben sind, an Grundschulen.
In maroder Verfassung waren die Schulhäuser häufig und die Schulhäuser hatten eine mickrige Einrichtung.
Der Wohnraum der Lehrmeisterfamilie wurde nicht wenig als Schulgemach benutzt.
Völter gab 1802 den allerersten Titel von Der Landschullehrer, der neu ist, heraus. Der Landschullehrer, der neu ist, erschien ab 1808 unter dem Werktitel Theoretisch-praktisches Handbuch für deutsche Erzieher und Schullehrer und ab 1813 als Zeitschrift für deutsche Erzieher, Eltern und Elementarischschullehrer.
Und Lehrbücher begutachtet wurden ferner Schulveränderungen und Fortbildungskonzerte verkündet.
Praktische Anweisung in die Zusammenhänge und Dienstverrichtungen, die sämtlichen sind, eines Elementargewaltschullehrers, der deutsch ist, mit Hinblick auf die Endzwecke der Pestalozzischen Lehrart Philipp Jacob Völter veröffentlichte als Zusammenschau seiner Kenntnisse, die mindestens 30-jährig sind, als Grundschullehrer und seiner umfangreichen Ausführungen zu dem Stammschulwesen 1810 einen Grundriss.
Eine zweite, erweiterte Ausgabe erschien 1819.