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Authentic German text — Geeignet für Inspiration, Detektion und Horizonterweiterung

Reinhold Lewin

OriginalQuelltext

Reinhold Lewin war ein deutscher Rabbiner.

Er erhielt ab 1906 eine Rabbinerausbildung am Jüdisch-Theologischen Seminar in Breslau und studierte Philosophie und Geschichte an der Universität Breslau, an der er 1912 promoviert wurde, nebenher arbeitete er als Lehrer an der Religionsschule I in Breslau.

Ab 1912 war er zunächst zweiter Gemeinderabbiner in Leipzig und wurde 1915 als Feldrabbiner bei der 3. Armee an der Westfront eingesetzt.

Von 1920 bis 1938 war er Rabbiner in Königsberg.

Dort wurde er Mitglied der Kant-Loge.

Um 1925/26 war er stellvertretender Vorsitzender des Verbandes für jüdische Wohlfahrtspflege.

Eine Emigration in die USA scheiterte am Widerstand des US-amerikanischen Konsulats in Berlin.

Lewin, seine Frau Evie und zwei Kinder wurden 1943 in das KZ Auschwitz deportiert und dort ermordet.

Der älteste Sohn konnte vorher emigrieren und kämpfte im Zweiten Weltkrieg in der British Army.

Lewin stellte in der Biographie Luthers eine sich wandelnde Einstellung fest: Von einer Phase der Gleichgültigkeit ohne praktisches Interesse, gefolgt von einer Phase der Missionierung ging Luther zu einem hasserfüllten Antijudaismus über, als seine Pläne zur Missionierung bei den angesprochenen Juden keine Zustimmung fanden.

RewriteUmgeschriebener Text

Ein Rabbi, der deutsch ist, war Reinhold Lewin.

Er erhielt ab 1906 eine Rabbinerherausbildung am Jüdisch-Theologischen Seminar in Breslau und studierte Geisteshaltung und Historie an der Universität Breslau, an der er 1912 dissertiert wurde, nebenbei arbeitete er als Lehrkraft an der Religionsschule I in Breslau.

Er war ab 1912 zuerst zwoter Kommunerabbiner in Leipzig und er wurde 1915 als Arealrabbiner bei der Armee, die 3. ist, an der Westfront angesetzt.

Er war von 1920 bis 1938 Rabbi in Königsberg.

Er wurde ebenda Kollege der Kant-Loge.

Er war um 1925 / 26 repräsentativer Präsident des Verbandes für jüdische Wohlfahrtspflege.

Am Gegenwehr der US-amerikanischen Botschaft in Berlin scheiterte eine Abwanderung in die USA.

1943 in das KZ Auschwitz verschleppt und ebenda getötet wurden Lewin, seine Ehefrau Evie und zwei Nachkommen.

Auswandern konnte der bekannteste Sohn zuvor und der bekannteste Sohn kämpfte im Zweiten Weltkrieg in der British Army.

Lewin stellte in der Biografie Luthers eine sich wandelnde Haltung fest : Von einer Periode des Gleichmutes ohne nützliches Anliegen, gestützt von einer Periode der Bekehrung ging Luther zu einem feindseligen Antijudaismus über, als seine Planungen zur Bekehrung bei den angesprochenen Juden keine Billigung fanden.