Rutger Edinger
Rutger Edinger, auch Rudger Eding, war ein katholischer Priester und theologischer Schriftsteller.
1572–1574 wirkte Edinger nachweislich als Geistlicher in Xanten und hielt sich 1583 wieder in Köln auf.
Bis zu dessen Tod unterhielt Edinger regen Kontakt mit dem gelehrten Kölner Jesuiten Johannes Rethius. hiervon zeugen auch erhaltene Briefe aus der Xantener Zeit.
1587 erscheint der Priester als Vikar des St. Laurentius Altars im Dom zu Speyer und wurde an Stelle des verstorbenen Philipp Simonis zu dem Sekretär beziehungsweise Notar des Domstiftes bestellt.
Am 29. und 30. Mai 1599 nennen zwei Kölner Urkunden Rutger Edinger als Empfänger von Geldanweisungen. möglicherweise Tantiemen für seine Bücher.
Am 14. März 1604 erscheint er in einer Gültverschreibung zu Berghausen bei Speyer.
Rutger Edinger ist bedeutend durch seine Übertragungen von lateinischen liturgischen Texten, Antiphonen, Liedern und Psalmen ins Deutsche, um sie den Gläubigen näher zu bringen.
1572 publizierte Edinger, unter der Bezeichnung Teutsche Evangelische Messen, Lobsenge und Kirchengebete … ein Missale in Deutsch, das außer den übersetzten Messtexten auch noch 130 deutsche Hymnen enthielt.
Es erlebte mehrere Auflagen und erschien 1614 nochmals posthum unter dem nunmehr abgeänderten Titel Teutsche Catholische Messen, Lobgesenge, Kirchengebette: sampt den Evangelien und Episteln, so in der Allgemeinen Christlichen Kirchen, auff alle Son und Festtage durchs gantze Jar gehalten, gesungen und gelesen werden.
Schon 1572 hatte er auch eine deutsche Übersetzung des lateinischen Gebetbuches Außerlesen guldin Schatzbüchlin christlichen andechtigen catholischen Gebete von Simeon Verepaeus besorgt, die mehrfach aufgelegt wurde.
Ein Pfarrer, der katholisch ist, und religiöser Autor war Rutger Edinger, selbst Rudger Eding.
Edinger wirkte 1572–1574 nachweisbar als Priester in Xanten und Edinger hielt sich 1583 erneut in Köln auf.
Edinger unterhielt bis zu dessen Sterben regsam Verbindung mit dem hochgelehrten Kölner Jesuiten Johannes Rethius. Erhaltene Schreiben aus der Xantener Zeit zeugen hiervon außerdem.
Der Prediger erscheint 1587 als Kaplan des St. Laurentius Altars im Dom zu Speyer und der Prediger wurde an Platz des gestorbenen Philipp Simonis zu dem Notar beziehungsweise Schreiber des Domstiftes bestimmt.
Zwei Kölner Dokumente nennen am 29. und 30. Mai 1599 Rutger Edinger als Abnehmer von Geldüberweisungen.
Er erscheint am 14. März 1604 in einer Gültverschreibung zu Berghausen bei Speyer.
Durch seine Übersetzungen von lateinischen liturgischen Psalmen, Gesangsstücken, Antiphonen und Schriften ins Deutsche ist Rutger Edinger bedeutsam um sie den Gläubigen näher anzubringen.
Edinger publizierte 1572 unter dem Begriff Teutsche Evangelische Messen, Lobsenge und Kirchengebete … ein Missal in Deutsch. Das Deutsch enthielt außer den ungebührlichen Messtexten überdies knapp 130 deutsche Lobgesänge.
Es erlebte mehrere Ausgaben und erschien 1614 erneut nachgeboren unter dem fortan abgeänderten Buchtitel Teutsche Catholische Messungen, Lobgesenge, Kirchengebette : sampt den Glaubenssätzen und Schrieben, so in der Allgemeinen Christlichen Kirchen, auff alle Son und Ehrentage durchs gantze Jar gegeben, besungen und durchgelesen werden.
Er hatte nur 1572 außerdem eine Übertragung, die deutsch ist, des Andachtsbuchs, das lateinisch ist, Außerlesen guldin Schatzbüchlin christlichen andechtigen catholischen Dankgebete von Simeon Verepaeus geliefert. Die Übertragung, die deutsch ist, wurde vielfach herausgegeben.