Schlesisches Theater
Kattowitz ist eine junge Stadt, die sich infolge der Industrialisierung entwickelte und 1865 das Stadtrecht erhielt.
Wie auch das steinerne Spruchband Deutschem Wort und Deutscher Art am Giebel verkündete, sollte das Theater einerseits das deutsche Kulturleben der ganzen Region voranbringen und die deutsche Sprache fördern, andererseits aber auch ein Symbol der neuen, von Deutschen geprägten Stadt sein.
Mit diesem Stadttheater, in dem viele bekannte Schauspieler auftraten und andere ihre Karriere begannen, wurde Kattowitz zur kulturellen Metropole des Oberschlesischen Industriegebiets.
Die alte deutsche Inschrift wurde ebenso entfernt wie in den 1930er Jahren die beiden monumentalen Jugendstilreliefs an den Seiten des Giebels, die Szenen aus der Nibelungensage zeigten.
So fanden im September 1996 im Theater die Günter Grass-Tage statt, an denen zahlreiche namhafte Übersetzer polnischer und deutscher Literatur teilnahmen.
Architekt Carl Moritz hatte auch das Kölner Opernhaus und, zeitgleich mit Kattowitz, das Stadttheater Düren entworfen.
Der Bau, eine Eisenbetonkonstruktion, ist konsequent von innen nach außen gebaut, so dass die äußere Gliederung die Funktionsbereiche abbildet.
Die Lisenen werden von kräftigen Giebelprofilen unterbrochen, sind aber bis an die oberen Schrägen geführt.
Die Putzfassaden sind mit einem Wechsel von lisenenartigen, glatten Wandstreifen und den lebhaft strukturierten Fenstern mit Versprossungen und ornamentierten Sohlbänken.
Der Zuschauerraum gliedert sich in Parkett, 1. Rang und eine Galerie, die amphitheatralisch den Umgang des 1. Ranges und das Foyer überdeckt.
Kattowitz ist eine jungenhafte Großstadt, die sich infolge der Industrialisierung entwickelte und 1865 das Stadtrecht erhielt.
Die Bühne sollte zum einen den deutschen Kulturbetrieb der gesamten Gegend weiterbringen und die Sprache, die deutsch ist, unterstützen, zum anderen aber zudem eine Symbolfigur der frischen, von Deutschen geprägten Stadt sein, wie ebenfalls die rohe Banderole Deutschem Wort und Deutscher Art am Giebel verkündete.
Mit diesem Großstadttheater, in dem viele berühmte Darsteller auftraten und andere ihre Laufbahn begannen, wurde Kattowitz zur kulturellen Metropolis des Oberschlesischen Industriegebiets.
Genauso beseitigt wie in den Altersjahren, die 1930 sind, die beiden gewaltigen Sezessionsreliefs an den Bogen des Giebels wurde die abgenutzte deutsche Aufschrift. Die Sezessionsreliefs zeigten Szenarien aus der Nibelungensage.
Die Günter Grass-Tage fanden so im September 1996 im Schauspielhaus statt, an denen unzählige renommierte Sprachmittler polnischer und deutscher Dichtung teilnahmen.
Außerdem das Kölner Opernhaus und, gleichzeitig mit Kattowitz, das Stadttheater Düren entwickelt hatte Baumeister Carl Moritz.
Stur von innerhalb nach draußen errichtet ist der Bauplatz, eine Eisenbetonstruktur, abbildet so dass die Aufgliederung, die äußer ist, die Funktionsgebiete.
Von kraftvollen Giebelformaten abgesetzt werden die Lisenen und die Lisenen sind aber bis an die Schrägenossenschaften, die ober sind, gezogen.
Mit einem Wandel von lisenenartigen, klaren Mauerstreifen und den belebt gestalteten Fensterscheiben mit Versprossungenossenschaften und ornamentierten Sohlbänken sind die Verputzfassaden.
In Parkett, 1. Platz und eine Sammlung gliedert sich der Zuschauerraum. Die Sammlung überdeckt amphitheatralisch die Behandlung des Ranges, die 1. sind, und den Vorraum.