Senftenhof (Wüstung)
Der Hof wurde wahrscheinlich im 17. Jahrhundert verlassen.
Die Gründe hierfür sind unklar.
Sie liegt auf 207.5 m ü NN 1.5 km südöstlich der am nächsten gelegenen Stelle zu dem Main, wo sich das Niveau etwa auf selber Höhe befindet.
Südlich der Schweinfurter Naherholungsanlage Baggersee, bereits auf Grafenrheinfelder Flur, liegt der Senftenhofsee, mit seinen insgesamt drei Seen, an dem der ehemalige Hof vermutet wird.
Auf einer historischen Karte trägt eine Flur beiderseits der heutigen SW 3, die bereits damals im östlichen Bereich identisch mit der Stadtgrenze war, den Namen Am unteren Senftenhof.
Wahrscheinlicher ist jedoch, dass der Name seinen Ursprung im Wort samhafti, Gesamtheit, hat.
Der Hof war wegen seiner Lage auf drei Gemarkungen ein Gemeinschaftshof.
Vielleicht bezogen die Bewohner von Schmachtenberg im Norden während des 15. Jahrhunderts den Senftenhof, sodass er als Nachfolgesiedlung der Ortswüstung angesehen werden kann.
Die Lage des Hofes wird auch in einer Sage thematisiert, die erstmals 1912 bei Karl Spiegel und Johann Ludwig Klarmann erschien.
Dankbar vermachten sie dem Spital ihre Forste, woraufhin der Wald den Namen Spitalholz erhielt.
Wohl im 17. Säkulum weggegangen wurde die Hofstatt.
Unbekannt sind die Ursachen hierfür.
Wo sich die Höhe ungefähr auf selbst Ebene befindet, liegt sie auf 207.5 m ü NN 1.5 Kilometer südöstlich der am nächsten befindlichen Stellung zu dem Main.
Der Senftenhofsee, mit seinen gesamt drei Binnenseen liegt sommerlich der Schweinfurter Naherholungsanlage Baggersee, schon auf Grafenrheinfelder Lichtung, an dem der einstige Gutshof geglaubt wird.
Eine Fläche beiderseits der jetzigen SW 3 trägt auf einer alten Landkarte die Bezeichnung Am unteren Senftenhof. Die Sw war schon seinerzeit im östlichen Abschnitt gleichartig mit der Stadtgrenze.
Dass die Bezeichnung seine Herkunft im Ausdruck samhafti, Insgesamt hat, ist wahrscheinlicher allerdings.
Wegen seiner Lage auf drei Geländen war der Gutshof ein Gemeinschaftsanwesen.
Sodass er als Nachfolgeansiedlung der Ortswüstung betrachtet werden kann, bezogen vermutlich die Einwohner von Schmachtenberg im Mitternacht während des Säkulums, das 15. ist, den Senftenhof.
Ebenfalls in einer Legende behandelt wird die Position des Anwesens. Die Legende erschien erstmalig 1912 bei Karl Spiegel und Johann Ludwig Klarmann.
Dankbar vermachten sie der Krankenanstalt ihre Wälder, woraufhin die Waldung die Bezeichnung Spitalholz erhielt.