human[...]writing

Authentic German text — Geeignet für Inspiration, Detektion und Horizonterweiterung

St. Viktor (Dülmen)

OriginalQuelltext

Liudger zurück und fand auf einem sächsischen Haupthof statt.

Sie zählt nicht nur als Urpfarre Dülmens, sondern sogar als eine der ältesten Kirchen des Bistums Münster.

Die heutige Gestalt bekam die Kirche um das Jahr 1500, allerdings wurde sie am 21. und 22. März 1945 wie weite Teile Dülmens zerstört und danach wieder aufgebaut, wobei sich Spuren des schwierigen Wiederaufbaus erkennen lassen.

Albert von Lethene, vicarius perpetuus zu Dülmen, war Initiator der Gründung eines Kollegiatstiftes an der Kirche St. Viktor in Dülmen.

Bischof Ludwig von Hessen bestätigte diese in einer Urkunde vom 11. Januar 1323.

Auf dem gotischen Sakramentshaus an der nördlichen Chorwand ist der Stifter, vermutlich ein Adeliger, in seiner Rüstung dargestellt.

Das St.-Martin-Fenster im Turm erinnert an die Hilfe, die nach 1945 von der Schweizer Gemeinde Baar für Dülmen erbracht wurde.

Edelbrock in Gescher gegossen.

Im Zusammenhang mit der St.-Viktor-Pfarrei findet am frühen Ostersonntagmorgen eine Prozession durch die Innenstadt statt, bei dem der amtierende Bürgermeister der Stadt Dülmen das sogenannte Pestkreuz trägt.

Der Überlieferung nach soll diese Tradition auf das Pestjahr 1382 zurückgehen: damals seien alle Geistlichen in der Stadt an der Pest gestorben, so dass die Osterfeiertage nicht auf herkömmliche Art begangen werden konnten.

RewriteUmgeschriebener Text

Liudger zurück und fand auf einer sächsischen Haupthofreite statt.

Nicht bloß als Ursprengel Dülmens, sondern selbst als eine der traditionellsten Kirchengebäude des Bistums Münster zählt sie.

Die jetzige Form bekam die Kirche um das Jahr 1500, jedoch wurde sie am 21. und 22. März 1945 wie große Bereiche Dülmens vernichtet und danach erneut errichtet, wobei sich Zeichen des schweren Neuaufbaus feststellen lassen.

Initiant der Bildung eines Stiftskapitels an der Kirche St. Viktor in Dülmen war Albert von Lethene, vicarius perpetuus zu Dülmen.

In einer Bestätigung vom 11. Januar 1323. bestätigte Oberhirte Ludwig von Hessen diese.

Der Förderer, wahrscheinlich ein Adliger ist auf der Sakramentskapelle, die gotisch ist, an der mitternächtlichen Chormauer in seiner Hochrüstung abgebildet.

An die Hilfeleistung erinnert das St.-Martin-Fenster im Stoß. Die Hilfeleistung wurde nach 1945 von der Schweizer Stadt Baar für Dülmen erzielt.

Edelbrock in Gescher gegossen.

Ein Festumzug durch die Innenstadt findet im Bezug mit der St.-Viktor-Pfarrei am zeitigem Ostersonntagmorgen statt, bei dem der derzeitige Stadtpräsident der Stadt Dülmen das sogenannte Pestkreuz trägt.

Der Legende nach soll jener Brauch auf das Pestlebensjahr 1382 zurücklaufen : seinerzeit seien alle Geistlichen in der Stadt an der Pestilenz umgekommen, so dass die Osterfeiertage nicht auf traditionelle Manier durchgeführt werden konnten.