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Staatspolizeistelle Wesermünde

OriginalQuelltext

Da die Akten der Stapo Wesermünde wie der Staatspolizeistelle Bremen und ebenso die Lageberichte der Stapo Wesermünde beim Regierungsbezirk Stade bis heute nicht mehr auffindbar sind, können Einzelheiten der Stapo Wesermünde nur aus anderen Aktenquellen aufgezeigt werden.

Walter zur Nieden war Leiter der LKPSt in der Dienststellung eines Staatlichen Polizeidirektors.

Damit übernahm zur Nieden als erster Leiter die Führung der Stapo Wesermünde.

Dem Polizeiobersekretär Willi Gindel unterstand der Verwaltungsdienst der Dienststelle.

Im Außendienst waren der Kriminalbezirkssekretär Emil Hilmer und die Kriminalassistenten Hemme, Ring und Tronnier eingesetzt.

Vermutlich am 1. April 1934 übernahm im Zuge dieser Neuorganisation der Polizeiinspektor Willi Gindel die Leitung der Stapo Wesermünde.

Im Verzeichnis der Staatspolizeistellen zu § 8 der Verordnung zur Ausführung des Gesetzes über die Geheime Staatspolizei vom 10. Februar 1936 in Preußen wurde die Stapo Wesermünde weiterhin für den Regierungsbezirk Stade mit Sitz in Wesermünde als laufende Nr. 34 der alphabetischen Reihenfolge gelistet.

Der Bezirk der Staatspolizeistelle Wesermünde-Bremerhaven umfasst den preußischen Regierungsbezirk Stade und den Bremer Bezirk Bremerhaven.

Mit Wirkung vom 1. Juli 1941 durch Erlass des Chefs der Sicherheitspolizei und des SD wurde die Stapo Wesermünde suspendiert und als Außenstelle der Stapo Bremen, die von SS-Sturmbannführer und Regierungsrat Herbert Zimmermann geleitet wurde, unterstellt.

Verfolgt wurden alle Personen, denen Äußerungen des Hochverrats, der Hetze oder des Defätismus gegenüber dem NS-Regime vorgeworfen wurden.

RewriteUmgeschriebener Text

Details der Stapo Wesermünde können lediglich aus anderen Aktenbezugsquellen vorgezeigt werden, da die Urkunden der Stapo Wesermünde wie der Staatspolizeistelle Bremen und ebenfalls die Berichte der Stapo Wesermünde beim Regierungsbezirk Stade bis jetzt nicht mehr auffindbar sind.

Chef der LKPSt in der Dienstposition eines Staatlichen Polizeidirektors war Walter zur Nieden.

Zur Nieden übernahm damit als allererster Chef die Leitung der Stapo Wesermünde.

Die Verwaltungsstelle der Amtsstelle unterstand dem Polizeioberschriftführer Willi Gindel.

Der Kriminalbezirksaktuar Emil Hilmer und die Kriminalmitarbeiter Hemme, Ring und Tronnier waren im Kundendienst angestellt.

Der Bullereiinspektor Willi Gindel übernahm höchstwahrscheinlich am 1. April 1934 im Bahn dieser Reorganisation die Führung der Stapo Wesermünde.

Die Stapo Wesermünde wurde im Katalog der Staatspolizeistellen zu § 8 der Bestimmung zur Durchführung des Gesetzes über die Geheime Staatspolizei vom 10. Februar 1936 in Preußen noch für den Regierungsbezirk Stade mit Standort in Wesermünde als derzeitige Nr. 34 der adverbiellen Abfolge verzeichnet.

Den Regierungsbezirk, der preußisch ist, Stade und den Bremer Distrikt Bremerhaven umfasst der Bereich der Staatspolizeistelle Wesermünde-Bremerhaven.

Die Stapo Wesermünde wurde mit Kraft vom 1. Juli 1941 durch Verfügung der Leiterin der Schutzpolizei und des SD beurlaubt und als Zweigstelle der Stapo Bremen zugeordnet. Die Stapo wurde von SS-Sturmbannführer und Regierungsrat Herbert Zimmermann geführt.

Alle Individuen wurden verfolgt. Den Individuen wurden Bemerkungen des Hinaufhochverrats, der Hetzerei oder des Kleinmuts gegenüber dem NS-Regime vorgehalten.