Süreyya Bedirxan
Süreyya Bedirxan war Mitglied der bekannten und einflussreichen kurdischen aristokratischen Familie Bedirxan.
Sein Großvater Bedirxan Beg war der letzte Herrscher des osmanischen autonomen Fürstentums Botan.
Nach der jungtürkischen Revolution, dem Beginn der Zweiten osmanischen Verfassungsperiode 1908 und der Entmachtung des Sultans Abdülhamid II., durfte die Familie wieder nach Istanbul zurückkehren.
Hier begann er dann mit der Veröffentlichung der türkisch-kurdischen Zeitung Kurdistan.
Wiederum wurde er verhaftet und zu dem Tode verurteilt.
1913 flüchtete er aus dem Gefängnis und verließ endgültig das osmanische Reich.
Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 veröffentlichte Süreyya unter dem Namen Azizi Ahmet seine Zeitung Kurdistan in Kairo, wo er auch das Komitee für die Unabhängigkeit Kurdistans gegründet hatte.
1929 kehrte in sein Geburtsland zurück und arbeitete dort auf politischer Ebene.
Als 1930 in der Türkei der dritte Ararat-Aufstand, der diesmal von der Xoybûn unterstützt wurde, ausbrach, wurde er von der französischen Mandatsregierung in Syrien nach Paris verbannt.
Er gilt laut Basil Nikitin als erster Politiker, der kurdische Politik mit einem Parteiprogramm und modernen politischen Argumenten sowohl mündlich als auch schriftlich betrieb.
Teilnehmer der berühmten und mächtigen kurdischen adligen Kernfamilie Bedirxan war Süreyya Bedirxan.
Der letzte Landesherr des osmanischen eigenständigen Fürstentums Botan war sein Vater Bedirxan Beg.
Das Geschlecht durfte nach der Revolution, die jungtürkisch ist,, dem Anfang der Zweiten osmanischen Verfassungszeit 1908 und der Abberufung des Sultans Abdülhamid II. erneut nach Istanbul wiederkehren.
Er begann diesbezüglich danach mit der Publizierung des Journals, das türkisch-kurdisch ist, Kurdistan.
Er wurde erneut festgenommen und zu dem Todesfall bestraft.
Er flüchtete 1913 aus der Gefängniszelle und er verließ abschließend das Reich, das osmanisch ist.
Wo er außerdem das Komitee für die Eigenständigkeit Kurdistans eröffnet hatte, veröffentlichte nach dem Einbruch des Ersten Weltkriegs 1914 Süreyya unter der Bezeichnung Azizi Ahmet seine Gazette Kurdistan in Kairo.
In sein Vaterland kehrte 1929 zurück und arbeitete ebenda auf öffentlicher Stufe.
Als 1930 in der Türkei der dritte Ararat-Aufstand, der jetzt von der Xoybûn gefördert wurde, ausbrach, wurde er von der französischen Vollmachtenregierung in Syrien nach Paris verbannt.
Als allererster Berufspolitiker gilt er laut Basil Nikitin. Der Berufspolitiker betrieb kurdischen Politikbetrieb mit einem Grundsatzprogramm und zeitgemäßen öffentlichen Argumentationen sowohl verbal sowie brieflich.