Al-Aschraf Musa (Syrien)
Er war einer der Söhne des Sultans al-Adil I. Abu Bakr und damit ein Neffe des berühmten Saladin.
Er ist nicht zu verwechseln mit al-Aschraf Musa, dem letzten Ayyubiden-Sultan von Ägypten.
Beim Tod des Vaters 1218 erhielt al-Aschraf als jüngerer Sohn zunächst die Herrschaft über den Obermesopotamischen Raum mit der Hauptstadt Harran zugesprochen und sollte seinem ältesten Bruder, Sultan al-Kamil, unterstellt sein.
Damit aber wollten sich al-Aschraf wie auch sein dritter in Syrien herrschender Bruder, al-Muʿazzam, allerdings nicht abfinden.
Als im Spätsommer 1221 die Kreuzfahrer von Damiette nach Kairo aufbrachen, zogen er und al-Muʿazzam mit ihren Heeren ebenfalls nach Ägypten, um ihren Bruder zu unterstützen.
Im September 1221 mussten die Kreuzfahrer geschlagen aus Ägypten abziehen.
Während dieses Konfliktes rüstete der vom Papst gebannte römisch-deutsche Kaiser Friedrich II. in Italien zu einem neuen Kreuzzug zur Rückeroberung Jerusalems, womit er zu einem wichtigen Faktor auch in der Auseinandersetzung unter den Ayyubiden wurde.
Zu einer Veränderung der Lage kam es im November 1227 als al-Muazzam starb und ihm in Damaskus sein junger Sohn an-Nasir Dawud nachfolgte.
Auch al-Aschraf erkannte diesen in Jaffa besiegelten Vertrag an, während an-Nasir Dawud darin gänzlich übergangen wurde.
Während dieser Vorgänge wurde al-Aschrafs Herrschaftsbereich in seinem äußersten Osten durch den Choresm-Schah Dschalal ad-Din bedroht, der 1230 die Grenzfestung Ahlat erobert hatte.
Einer der Kinder des Sultans al-Adil I. Abu Bakr war er und damit ein Geschwisterkind des angesehenen Saladin.
Nicht zu vermengen mit al-Aschraf Musa, dem vorletzten Ayyubiden-Sultan von Ägypten ist er.
Al-Aschraf erhielt beim Ableben des Vaters 1218 als kleinerer Sohn zuerst die Regentschaft über den Obermesopotamischen Bereich mit der Metropole Harran zugestanden und al-Aschraf sollte seinem ältlichsten Bruder, Sultan al-Kamil, zugeordnet sein.
Al-Aschraf wie ebenso sein zusätzlicher in Syrien vorherrschender Bruder, al-Muʿazzam wollten sich jedoch nicht damit aber zufriedengeben.
Er und al-Muʿazzam zogen mit ihren Armeen auch nach Ägypten, um ihren Bruder zu fördern, als im Nachsommer 1221 die Kreuzfahrer von Damiette nach Kairo aufbrachen.
Die Kreuzfahrer mussten im September 1221 besiegt aus Ägypten abreisen.
Womit er zu einem maßgeblichen Element ebenfalls in der Streitigkeit unter den Ayyubiden wurde, rüstete während dieses Streites der Imperator, der vom Kirchenfürsten gebannt römisch-deutsch ist, Friedrich II. in Italien zu einem abermaligen Feldzug zur Wiedereroberung Jerusalems.
Zu einer Änderung der Situation kam es im November 1227 als al-Muazzam starb und ihm in Damaskus sein jugendlicher Sohn an-Nasir Dawud nachfolgte.
Während an-Nasir Dawud darin völlig übergangen wurde, erkannte ferner al-Aschraf jenes in Jaffa besiegelte Abkommen an.
Al-Aschrafs Herrschaftsraum in seinem äußersten Orient wurde während dieser Handlungen durch den Choresm-Schah Dschalal ad-Din gefährdet. Der Ad-din hatte 1230 die Grenzbastion Ahlat eingenommen.