Christian Ludwig Lauteren
Christian Lauteren war Stadtrat und Handelsrichter, sein Sohn Clemens Lauteren war einer der fünf Gründer der hessischen Ludwigsbahn Aktiengesellschaft, dann zunächst Vizepräsident, später Präsident und schließlich Ehrenpräsident des Verwaltungsrates dieser Gesellschaft.
Clemens Lauteren wurde 1811 Vater von Christian Ludwig Lauteren.
Später vermählte sich der Witwer erneut mit Friederike Fritzdorff, Tochter des Mainzer Floßholz-Händlers Caspar Jacob Fritzdorff.
Christian Ludwig Lauteren war Präsident mehrerer Banken und Großaktionär der von seinem Vater gegründeten Ludwigsbahn.
1833 gelang ihm die Herstellung von Sekt in Deutschland, was bisher nur von Georg Christian Kessler unternommen worden war.
Er war auch Mitglied des Mainzer Stadtrats sowie der Mainzer Freimaurerloge Die Freunde zur Eintracht.
Christian Ludwig Lauteren machte sich vor allem im Zuge der Planungen zur Rheinuferaufschüttung einen Namen und war maßgeblich an der Verlegung der Eisenbahnstrecke vom Rheinufer auf die westliche Stadtseite beteiligt.
1861 beauftragte er den renommierten Architekten Carl Wetter mit dem Aus- und Umbau des Mathildenhofs, der wohl als Mitgift in die Ehe gekommen war.
Er wurde im Hauptfriedhof Mainz begraben.
Die durch die Rheinuferaufschüttung gewonnene Fläche wurde nach der Familie Lauteren als Lauterenviertel bezeichnet.
Handelsgericht und Stadtparlament war Christian Lauteren. Danach zuerst Vize, später Direktor und letztlich Ehrendirektor des Vorstands dieser Firma war sein Sohn Clemens Lauteren einer der fünf Begründer der hessischen Ludwigsbahn Aktiengesellschaft.
Papa von Christian Ludwig Lauteren wurde Clemens Lauteren 1811.
Der Witmann vermählte sich verspäteter neuerlich mit Friederike Fritzdorff, Kind des Mainzer Floßholz-Händlers Caspar Jacob Fritzdorff.
Direktor mehrerer Bankhäuser und Schwergroßaktionär der Ludwigsbahn, die von seinem Gründer gegründet ist, war Christian Ludwig Lauteren.
Die Erzeugung von Schampus in Deutschland gelang 1833 ihm. Das Deutschland war bislang lediglich von Georg Christian Kessler durchgeführt worden.
Teilnehmer des Mainzen Stadtparlaments als auch der Mainzer Freimaurerloge Die Freunde zur Eintracht war er außerdem.
Vor allem im Durchzug der Pläne zur Rheinuferaufschüttung machte sich Christian Ludwig Lauteren einen Begriff und Christian Ludwig Lauteren war wesentlich an der Verschiebung der Eisenbahnlinie vom Rheinufer auf die abendländische Großstadtseite engagiert.
Er beauftragte 1861 den bedeutenden Baukünstler Carl Wetter mit der Umgestaltung und Erweiterung des Mathildenhofs. Der Mathildenhof war gut als Mitgabe in die Heirat hingegangen.
Im Hauptfriedhof Mainz beigesetzt wurde er.
Nach der Kernfamilie Lauteren als Lauterenviertel genannt wurde die Zone, die durch die Rheinuferaufschüttung gewonnen ist.