Christian Ludwig Nitzsch
Christian Ludwig Nitzsch (* 3. September 1782 in Beucha. † 16. August 1837 in Halle) war ein deutscher Biologe.
Christian Ludwig Nitzsch wurde als Sohn des einstigen Pastors der Wittenberger Stadtkirche, Generalsuperintendenten und ersten Direktors des königlichen evangelischen Predigerseminars Karl Ludwig und der Luise Nitzsch (geb.
Wernsdorf) in Beucha geboren.
Er habilitierte sich und promovierte am 4. Januar 1808 zu dem Doktor der Medizin.
Im Anschluss, am 1. August 1808, übernahm er den außerordentlichen Lehrstuhl für Botanik und Naturgeschichte und versah als Nachfolger Karl Heinrich Dzondis 1810 das Prosektorat am anatomischen Theater.
In der Botanik verdankte Nitzsch wertvolle Anregungen dem Universitätsmechaniker Christian Schkuhr und sammelte seit 1813 Mallophagen.
Dort wurde er Direktor des zoologischen Museums, das sich vor seiner Übernahme im Verfall befunden hatte, und sorgte für dessen Fortbestand.
Er restaurierte und präparierte selbst zahlreiche Exponate und erwirkte eine personelle Aufstockung.
1834 erfolgte unter seinem Ordinariat der Umzug der Sammlungen in das neuerrichtete Hauptgebäude der Universität.
Im Jahr 1818 wurde er zu dem Mitglied der Leopoldina gewählt.
Ein Biologe, der deutsch ist, war † 16. August 1837 in Halle ).
Als Sohn des ehemaligen Predigers der Wittenberger Generalsuperintendsägers, Kreisstadtkirche und allerersten Leiters des fürstlichen evangelischen Seminars Karl Ludwig und der Luise Nitzsch ( geb. wurde Christian Ludwig Nitzsch.
Wernsdorf ) in Beucha geboren.
Habilitierte er sich und er promovierte am 4. Januar 1808 zu dem Doktortitel der Heilkunde.
Er übernahm im Anschluss, am 1. August 1808 die dicke Professur für Naturgeschichte und Pflanzenreich und er versah als Rechtsnachfolger Karl Heinrich Dzondis 1810 den Prosektostab am organischem Schauspielhaus.
Nitzsch verdankte in der Pflanzenkunde gute Impulse dem Akademiemechaniker Christian Schkuhr und Nitzsch sammelte seit 1813 Mallophagen.
Ebenda wurde er Rektor des zoologischen Museums, das sich vor seinem Erwerb im Zerfall aufgehalten hatte, und sorgte für dessen Fortdauer.
Er restaurierte und präparierte persönlich umfangreiche Ausstellungsstücke und erwirkte eine personale Verstärkung.
Die Umsiedlung der Kollektionen in das Haupthaus, das neuerrichtet ist, der Universität erfolgte 1834 unter seiner Lehrkanzel.
Er wurde im Jahr 1818 zu dem Kollegen der Leopoldina ausgewählt.