Claudia von Werlhof
Nach dem Abitur 1963 in Köln studierte Werlhof Volkswirtschaft und Soziologie in Köln und Hamburg.
Von 1977 bis '79 forschte sie in Venezuela.
Von 1975 bis 1986 arbeitete sie als wissenschaftliche Assistentin an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld mit dem Schwerpunkt Entwicklungspolitik, wo sie zusammen mit Veronika Bennholdt-Thomsen das Praxisfeld Frauen und Dritte Welt mitaufbaute.
1984 habilitierte sie in Politikwissenschaft an der Universität Frankfurt mit einer Arbeit über die Frauen- und Agrarfrage in der Dritten Welt.
Sie war Lehrbeauftragte und Gastprofessorin an verschiedenen in- und ausländischen Universitäten.
1988 wurde sie als Ordinaria für Politisches System Österreichs mit besonderer Berücksichtigung der Frauenforschung an das Institut für Politikwissenschaft der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck berufen.
Sie knüpften damit an die Debatte um die Hausarbeit an, die in den 1980er Jahren in der Frauenbewegung geführt wurde, verbanden die Frauenfrage mit der Dritte-Welt-Frage, später der Ökologiefrage, und widerlegten in empirischen Studien, dass Subsistenzproduzentinnen in der Dritten Welt nach und nach zu Lohnarbeiterinnen würden.
Vielmehr werde die Arbeit zurückgedrängt in den häuslichen Bereich, wo Frauen für geringen Lohn für den Weltmarkt produzieren.
In weiteren Forschungsarbeiten und Publikationen konzentrierte sich Claudia von Werlhof auf Globalisierungskritik sowie zivilgesellschaftliche Alternativen zur Globalisierung, die sie als Dissidenz bezeichnet, und verdichtete sie zu einem Theorie-Praxis-Ansatz einer kritischen Patriarchatstheorie.
Wenn die Bauern wiederkommen.
Werlhof studierte nach der Abiturprüfung 1963 in Köln Gesellschaftswissenschaft und Ökonomie in Köln und Hamburg.
Sie forschte von 1977 bis ' 79 in Venezuela.
Wo sie gemeinsam mit Veronika Bennholdt-Thomsen das Praxisgebiet Frauenzimmer und Dritte Erde mitaufbaute, arbeitete von 1975 bis 1986 sie als akademische Mitarbeiterin an der Universitätsabteilung für Gesellschaftswissenschaft der Universität Bielefeld mit dem Fokus Entwicklungspolitikbetrieb.
Sie habilitierte 1984 in Politologie an der Universität Frankfurt mit einer Hausarbeit über die Agrarfragestellung und Frauenfragestellung in der Dritten Welt.
Gastlehrstuhlinhaber und Lehrvertreter an diversen in- und auswärtigen Hochschulen war sie.
Sie wurde 1988 als Lehrkanzelinhaber für Politisches System Österreichs mit spezieller Zuwendung der Frauenwissenschaft an das Institut für Politikwissenschaft der Sozialwirtschaftswissenschaftlichen und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck gerufen.
Sie knüpften damit an die Diskussion um die Heimarbeit an, die in den 1980er Lebensjahren in der Frauenrechtsbewegung geleitet wurde, verbanden die Frauenfragestellung mit der Dritte-Welt-Frage, später die Ökologieanfrage, und widerlegten in pragmatischen Untersuchungen, dass Subsistenzproduzentinnen in der Dritten Welt nachher und zu zu Lohnarbeiterinnen würden.
Wo Frauenspersonen für niedrige Bezahlung für den Weltmarkt produzieren, werde die Tätigkeit stattdessen abgewehrt in das familiäre Feld.
In anschließenden Forschungswerken und Schriften konzentrierte sich Claudia von Werlhof auf Globalisierungsrezension als auch zivilgesellschaftliche Optionen zur Globalisierung, die sie als Opposition bezeichnet, und verdichtete sie zu einem Theorie-Praxis-Ansatz einer abfälligen Patriarchatslehre.
Wenn die Landwirte wiederkommen.