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Clermont-l’Hérault

OriginalQuelltext

Die Stadt Clermont-l'Hérault war während der Eisenzeit an der Seite von La Ramasse eines der wichtigsten Oppida im keltischen Mittelmeerraum.

In Clermont lebten seit dem Ende des 19. Jahrhunderts immer wieder spanischstämmige Familien, über die wiederum Beziehungen nach Spanien bestanden Das war wohl auch der Hintergrund für eine Hilfsaktion im Jahre 1937.

Nach der Bombardierung von Guernica im Spanischen Bürgerkrieg wurden Kinder aus dem Baskenland evakuiert.

Vincent Parello erwähnt dafür drei verschiedene Unterbringungsmöglichkeiten im Stadtgebiet: 298 Personen am Rande der Stadt im Enclos Roanne, 10 Personen im Krankenhaus und 48 Personen bei Privatleuten.

Eine andere Quelle kommt für das Jahr 1939 bereits auf 500 Unterbringenungen an einer Vielzahl von Orten: 140 Personen in einer verlassene Fabrik, 120 in einem Schuppen, 100 in einer ehemaligen Ordens-Schule, 40 in einem nicht weiter erläuterten Haus Boatas und noch einmal 100 Personen in einem Schuppen an der Nébian-Straße.

Über die weitere Existenz des Lagers oder dessen Schließung geben die Quellen keine Auskunft.

Laut der Fondation pour la mémoire de la déportation war Clermont-l'Hérault von Januar 1943 bis Mai 1943 ein weiteres Mal Standort eines Internierungslagers.

Dass diese GTE-Einheit möglicherweise noch bis 1944 bestand, geht aus Unterlagen in den Pierresvives Archives In Montpellier hervor.

Für die überwiegend in der Landwirtschaft beschäftigten Fremdarbeiter gab es dennoch einen Lichtblick: Sie erhielten zu dem ersten Mal seit ihrer Einreise nach Frankreich einen regelmäßigen Lohn von 258 Francs für zwei Wochen Arbeit und zusätzlich, Unterkunft und Verpflegung. Gar nicht schlecht!

Eine nur schwer zu interpretierende Liste der Caisse nationale d'assurance vieillesse vom Februar 1980 erwähnt einen GTE-Standort Clermont-l'Hérault schon für 1940, verweist aber auf andere organisatorische Zugehörigkeiten der in Clermont stationierten Fremdarbeiter und führt auch nur deutlich niedrigere Belegungszahlen auf.

RewriteUmgeschriebener Text

Eines der bedeutendsten Provinznester im keltischen Mittelmeerraum war die Kleinstadt Clermont-l'Hérault während der Eisenzeit an dem Flügel von La Ramasse.

In Clermont lebten seit dem Schluss des 19. Säkulums stets einmal spanischstämmige Kernfamilien, über die gleichzeitig Kontakte nach Spanien bestanden Das war gut ebenfalls der Anlass für eine Rettungsaktion im Lebensjahr 1937.

Nachkommen wurden nach dem Bombardement von Guernica im Spanischen Bürgerkrieg aus dem Baskenland weggebracht.

Vincent Parello erwähnt dafür drei verschiedenartige Unterbringungsoptionen im Kernstadt : 298 Menschen am Seite der Stadt im Enclos Roanne, 10 Menschen im Hospital und 48 Menschen bei Privatleuten.

Eine andere Informationsquelle kommt für das Jahr 1939 schon auf 500 Unterbringenungen an einer Reihe von Stellen : 140 Menschen in einer verlassene Fabrikanlage, 120 in einem Haus, 100 in einer alten Ordens-Schule, 40 in einem nicht dazu erläuterten Anwesen Boatas und weiterhin eben 100 Menschen in einem Gebäude an der Nébian-Straße.

Die Quelle geben über das anschließende Bestehen des Lagerplatzes oder dessen Auflösung keine Information.

Clermont-l'Hérault war laut der Fondation pour la mémoire de la déportation von Januar 1943 bis Mai 1943 ein zusätzliches Zeichen Sitz eines Konzentrationslagers.

Dass diese GTE-Einheit eventuell weiterhin bis 1944 bestand, geht aus Dokumenten in den Pierresvives Archives In Montpellier hervor.

Für die mehrheitlich in dem Agrarwesen engagierten Gastarbeiter gab es trotzdem ein Glanzlicht : Sie erhielten zu dem allerersten Zeichen seit ihrer Aneinreise nach Frankreich einen gewöhnlichen Gehalt von 258 Francs für zwei Kindbetten Tätigkeit und ergänzend, Unterbringung und Essen. Gar nicht schlimm !

Eine schon schwierig zu interpretierende Aufstellung der Caisse nationale d'assurance vieillesse vom Februar 1980 erwähnt einen GTE-Standort Clermont-l'Hérault allerdings für 1940, verweist aber auf andere organisatorische Zuordnungen der in Clermont stationierten Wanderarbeiter und führt sogar lediglich wesentlich spärlichere Belegungsanzahlen auf.