Der Tod von Phaleria
Der Tod von Phaleria ist ein deutsches Stummfilmdrama aus dem Jahre 1919 von Franz Osten mit Erich Kaiser-Titz in der Hauptrolle.
Bald sieht er, dass überall nach ihm verlangt wird: die Kranken und Schwachen verlangen nach seiner Hilfe, wollen, dass der Tod ihnen beim Hinübergleiten ins Jenseits hilft.
Thanatos wollte in erster Linie die Freuden des Menschseins kennen lernen, doch bald wird er an einem Fürstenhof eines besseren belehrt: hier, wo die hohe Kunst der Intrige gepflegt wird, beschuldigt man ihn, den besten Freund des Fürsten ermordet zu haben.
So wird aus dem menschgewordenen Tod ein Opfer von abgefeimter Niedertracht und blinder Justiz, und sein Hals dem Henker zur Vollstreckung des Todesurteils überantwortet.
Er hat Glück, denn schon ist der dritte Tag vergangen, und Thanatos ist wieder zu dem großen Schnitter geworden.
Als er mit der Liebe eines schönen Mädchens konfrontiert wird, ist ihm dank all der Erfahrungen der vergangenen drei Tage jegliches Mitgefühl abhandengekommen, und er lässt das Mädchen sterben.
Verbittert verlässt er seine irdische Wirkungsstätte und reißt alles nieder, was ihm im Weg steht.
Phaleria, dieser Ort der Sünde und des charakterlichen Elends, wird durch ihn zur Wüstenei.
Der von Franz Ostens Bruder Peter Ostermayr produzierte Film entstand während der zensurlosen Zeit 1919 in München und wurde im Oktober desselben Jahres in den Berliner Sportpalast-Lichtspielen uraufgeführt.
Die Länge des Fünfakters betrug ursprünglich 1618 Meter, bei der Neuzensur am 22. Februar 1921 nur noch 1531 Meter.
Ein Stummfilmschauspiel, das deutsch ist, aus dem Kalenderjahr 1919 von Franz Osten mit Erich Kaiser-Titz in der Schlüsselrolle ist der Tod von Phaleria.
Rasch sieht er, dass allerorten nach ihm erfordert wird : die Kranken und Schwachen verlangen nach seiner Hilfeleistung, wollen, dass das Sterben ihnen beim Hinübergleiten ins Totenreich hilft.
Thanatos wollte vornehmlich die Vergnügen des Menschseins wissen erwerben, doch rasch wird er an einem Fürstenansitz eines liebenswerteren beredet : gegenwärtig, wo die feine Kunstrichtung der Hinterlist gefördert wird, beschuldigt man ihn, den freundlichsten Kumpel des Regenten getötet zu haben.
Ein Todesopfer von abgefeimter Gemeinheit und stumpfer Justizgewalt wird so aus dem Sterben, das menschgeworden ist, und sein Nacken dem Vollstrecker zur Vollziehung der Todesstrafe überbracht.
Er hat Glücksfall, denn nur ist der dritte Kalendertag verstrichen, und Thanatos ist erneut zu dem weiten Sensenmann geworden.
Als er mit der Zuneigung eines wunderschönen Mädels verglichen wird, ist ihm dank all der Erlebnisse der abgelaufenen drei Kalendertage jegliches Mitleid abhandengekommen, und er lässt das Mädel totgehen.
Verbittert verlässt er seine diesseitige Wirkungsstätte und reißt alles nieder, was ihm im Pfad steht.
Zur Ödland wird Phaleria, dieser Platz der Untat und des Jammers, der charakterlich ist, durch ihn.
Während der Zeit, die zensurlos ist, 1919 entstand der von Franz Ostens Bruder Peter Ostermayr produzierte Streifen in München und der von Franz Ostens Bruder Peter Ostermayr produzierte Streifen wurde im Oktober desselben Altersjahres in den Berliner Sportpalast-Lichtspielen aufgeführt.
Bei der Neuzensur am 22. Februar 1921 lediglich überdies 1531 Maßstäbe betrug die Pferdelänge des Fünfakters originär 1618 Doppelmeter.