Paul Mathesius
Richter, erfuhr Mathesius in seiner Heimatstadt durch die dortige Schule eine gediegene Bildung.
Gefördert von Christoph Pezel konnte er am 26. August 1574 an der Akademie den akademischen Grad eines Magisters an der philosophischen Fakultät erwerben.
1575 ging er als Professor der Theologie an die Universität Leipzig und wurde später vom Rat der Stadt Oschatz gebeten, die dortige Superintendentur zu übernehmen.
In den kryptocalvinistischen Streitigkeiten seiner Zeit stand er auf der Position der Gnesiolutheraner.
Sein Leichnam wurde in der Stadtkirche beigesetzt.
Mathesius war mit Magaretha, der Tochter des kurfürstlich sächsischen Hofpredigers und späteren Superintendenten in Weißenfels Georg Lysthenius, verheiratet.
Von dieser Ehe weiß man, dass daraus eine Tochter Magaratha, die Paul Perner ehelichte, und ein Sohn Johannes, welcher Diakon in Lausig und später in Waldheim wurde, hervorgegangen sind.
Dieser trat in russische Dienste und wurde geadelt.
Von Mathesius weiß man, dass er die Bibliothek und die Handschriften seines Vaters besaß, die vermutlich 1616 bei einem Brand in Oschatz verlorengegangen sind.
Seine Frau verheiratete sich in zweiter Ehe mit dem Weißenfelser Diakon Johann Gregorius.
Mathesius erfuhr Richter in seiner Geburtsstadt durch die Bildungsanstalt, die dortig ist, eine gute Ausbildung.
Er konnte gefördert von Christoph Pezel am 26. August 1574 an der Akademie den universitären Rang eines Meisters an der gereiften Abteilung erlangen.
Er ging 1575 als Hochschullehrer der Gottesgelehrtheit an die Universität Leipzig und er wurde später vom Gremium der Stadt Oschatz aufgefordert, das Fett, das dortig ist, anzutreten.
Er stand in den Streiten, die kryptocalvinistisch sind, seiner Periode auf dem Posten der Gnesiolutheraner.
In der Stadtkirche bestattet wurde seine Leiche.
Mit Magaretha, dem Kind des Hofpredigers, der kurfürstlich sächsisch ist, und künftigen Superintendsägers in Weißenfels Georg Lysthenius, vermählt war Mathesius.
Von dieser Ehebeziehung weiß man, dass daraus ein Töchterchen Magaratha, das Paul Perner ehelichte, und ein Sohn Johannes, welcher Diakon in Lausig und später in Waldheim wurde, entstanden sind.
In russische Stellen trat dieser und dieser wurde erhoben.
Von Mathesius weiß man, dass er die Büchersammlung und die Handschriftensammlungen seines Vaters besaß, die wahrscheinlich 1616 bei einem Feuer in Oschatz verlorengegangen sind.
Mit dem Weißenfelser Diakon Johann Gregorius verheiratete sich seine Ehefrau in zwoter Heirat.