Gert van Mervelt
Über die Herkunft von Gert van Mervelt ist wenig bekannt.
Der Name legt eine westfälische Familienherkunft nahe, diese ist jedoch in der Literatur nicht belegt.
Im Jahr 1546, dem Jahr, für das in Lübeck erstmals das Ratsgießhaus auf der Lastadie belegt ist, wurde er in Lübeck als Glockengießer der Pulsglocke in der Marienkirche tätig und schuf bei dieser Gelegenheit auch zwei Geschütze für die Stadt, die zwar nicht erhalten sind, aber deren Weiterverkauf durch die Stadt im Jahr 1770 in einer alten Aufstellung urkundlich belegt ist.
1548 goss er, wohl wieder in Flensburg, eine Glocke für die Kirche von Oldenswort, Eiderstedt. aus dem Jahr 1554 sind Glocken für die Kirche in Ketting auf Alsen und für die Katharinenkirche Süderstapel nachgewiesen.
In Dänemark werden Gert van Mervelt den Ældre fünf Glocken zugeordnet.
Sein Werkzeug so tom Bussengeten gehort erwarb ausweislich einer Urkunde des Jahres 1561 der seit 1548 in Lübeck nachweisbare Gießer Karsten Middeldorp von den Erben Mervelts.
Hach schließt hieraus, dass Middeldorp vielleicht bei Mervelt als Geselle tätig gewesen sein könnte.
Auch eine Mitarbeit oder Ausbildung des Flensburger Gießers Michel Dibler bei Mervelt wird vermutet.
Zwei seiner Söhne, Gert und Hinrich, wurden Bürgermeister in Flensburg.
Beide waren als Kaufleute tätig.
Wenig ist über den Ursprung von Gert van Mervelt ausgewiesen.
Eine Familienherkunft, die westfälisch ist, legt der Begriff nahe. Allerdings in dem Schrifttum nicht nachgewiesen ist diese.
Im Jahr 1546, dem Jahr, für das in Lübeck erstmalig das Ratsgießhaus auf der Lastadie nachgewiesen ist, wurde er in Lübeck als Glockengießer der Pulsschlagglocke in der Marienkirche beschäftigt und schuf bei jenem Anlass außerdem zwei Kanonen für die Stadt, die freilich nicht aufbewahrt sind, aber deren Losverkauf durch die Stadt im Jahr 1770 in einer ehemaligen Erstellung nachweisbar nachgewiesen ist.
Er goss 1548 gut erneut in Flensburg, eine Schelle für die Kirche von Oldenswort, Eiderstedt. Schellen für die Kirche in Ketting auf Alsen und für die Katharinenkirche Süderstapel sind aus der Zeit um genau 1554 dokumentiert.
Gert van Mervelt werden in Dänemark den Ældre fünf Klingeln zugewiesen.
Der seit 1548 in Lübeck belegbare Gießer Karsten Middeldorp von den Erbteilen Mervelts erwarb sein Arbeitsgerät so tom Bussengeten gehort ausweislich einer Bescheinigung des Kalenderjahres 1561.
Dass Middeldorp vermutlich bei Mervelt als Knabe beschäftigt gewesen sein könnte, schließt Hach hieraus.
Angenommen wird ferner eine Lehre oder Mitwirkung des Flensburger Gießers Michel Dibler bei Mervelt.
Oberbürgermeister in Flensburg wurden Gert und Hinrich.
Als Kaufleute waren beide aktiv.