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Authentic German text — Geeignet für Inspiration, Detektion und Horizonterweiterung

Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen

OriginalQuelltext

Die Auseinandersetzung mit theoretischen Grundlagen der Architektur und ihrer Umsetzung in die Praxis machten das IGMA bundesweit zu dem ersten Institut, das sich explizit mit Architekturtheorie auseinandersetzt.

1993 übernahm Werner Durth die Leitung des IGMA, das sich fortan mit dem Verhältnis zwischen Tradition und Moderne beschäftigt.

Sein Verständnis der Ausrichtung des Instituts plädiert dafür Architekturgeschichte gerade nicht als Stilgeschichte zu betrachten, sondern in der Abfolge von Entwurfsstrategien, die aus spezifischen Problemlagen heraus entwickelt wurden.

Wie haben sich unter bestimmten Umständen ästhetische und soziale Ambitionen durch das Entwerfen von Architektur in räumliche Formen umgesetzt?

Werner Durth, der 1999 zusammen mit Jörn Düwel und Niels Gutschow ein zweibändiges Standardwerk zu Architektur und Städtebau der DDR vorlegte, änderte unter dem Eindruck des sich öffnenden Ostblocks den Institutsnamen von Grundlagen der modernen Architektur in Grundlagen moderner Architektur.

2001 ward Gerd de Bruyn neuer Leiter des Instituts, der dessen Traditionen weiterdenkte und um die Auseinandersetzung mit popkulturellen Phänomenen erweiterte.

In der vom IGMA mitherausgegebenen Ausgabe 171 Pop, Ökonomie, Aufmerksamkeit des Architekturmagazins ARCH+ äußerte das Institut dazu folgende These:

Vor allem in der Auseinandersetzung mit der Popkultur, ihrer Ästhetik, ihren Widersprüchen und Erfolgsrezepten werden sich die Architekten aus dem Bann des Baumeistertums erfolgreich lösen und ihren Beitrag zur modernen Kultur neu definieren können.

2008 wurde der 40. Geburtstag des IGMA mit einem breit angelegten Programm unter großer Anteilnahme aus dem Architektur und Architekturtheoriefeld in einem Zirkuszelt begangen.

Anlässlich des Jubiläums erschien eine dem IGMA gewidmete Ausgabe des sich mit Theorie, Wissenschaftstheorie und methodischen Fragen der Architektur auseinandersetzenden Magazins Wolkenkuckucksheim, deren Beiträge in gekürzter Form auch im Heft 1/2009 der Architekturzeitschrift der architekt herangezogen wurden, um das Institut zu würdigen.

RewriteUmgeschriebener Text

Zu der allerersten Institution machten die Beschäftigung mit abstrakten Kriterien der Gestaltung und ihrer Ausführung in die Praktik das IGMA landesweit. Er setzt sich ausdrücklich mit Architekturwissenschaft auseinander.

Werner Durth übernahm 1993 die Führung des IGMA. Das Igma beschäftigt sich künftig mit dem Bezug zwischen Moderne und Überlieferung.

Architekturgeschichte eben nicht als Stilhistorie zu bewerten, sondern in der Sequenz von Entwurfsmethoden plädiert sein Begriffsvermögen der Orientierung des Instituts dafür. Die Entwurfsmethoden wurden aus individuellen Problempositionen heraus erarbeitet.

Kunstvolle und soziale Bestrebungen haben sich wie unter kurzen Dingen durch das Erschaffen von Gestaltung in plastische Strukturen realisiert ?

Den Institutionsnamen von Grundsätzen der neuen Baukunst änderte Werner Durth unter dem Gefühl des Ostblocks, der sich öffnend ist, in Grundsätzen zeitgenössischer Baukunst. Der Durth legte 1999 gemeinsam mit Jörn Düwel und Niels Gutschow eine Standardliteratur, die zweibändig ist, zu Städtebauwerk und Gestaltung der DDR vor.

2001 ward Gerd de Bruyn erneuter Chef des Instituts, der dessen Konventionen weiterdenkte und um die Aufarbeitung mit popkulturellen Erscheinungen erweiterte.

In der vom IGMA mitherausgegebenen Auflage 171 Popmusik, Ökonomik, Interesse der Architekturzeitschrift ARCH+ äußerte die Institution dazu nachfolgende Annahme :

Die Erbauer werden sich vor allem in dem Diskurs mit der Populärkultur, ihrer Schönheit, ihren Erfolgsgeheimnissen und Gegensätzen aus dem Bannstrahl des Baumeistertums siegreich befreien und ihren Anteil zur zeitgenössischer Hochkultur frisch bestimmen können.

Der Ehrentag, der 40. ist, des IGMA wurde 2008 mit einem groß organisierten Kurs unter breiter Beteiligung aus dem Architekturtheoriefeld und Aufbau in einem Affentheaterzelt ausgeführt.

Eine dem IGMA gewidmete Auflage des Journals, das sich mit Konzept und Wissenschaftslehre und systematischen Themen der Baukunst auseinandersetzend ist, Wolkenkuckucksheim erschien anlässlich des Jahrestags. Wurden deren Texte in gekürzter Fassung ebenfalls im Ausgabe 1 / 2009 der Architekturzeitschrift der architekt angeführt um die Institution zu rühmen.