Édouard Glissant
Édouard Glissant war ein französischer Schriftsteller, Dichter und Philosoph.
Von 1980 bis 1988 arbeitete Glissant als Chefredakteur des UNESCO-Kuriers.
Als Kulturpolitiker hat sich Glissant vor allem mit kultureller Identität außerhalb des europäischen Zusammenhangs beschäftigt.
Vorbild war die Beziehung zwischen dem Herrn und dem Sklaven, die im System der Sklaverei untrennbar miteinander verbunden waren, was auch später zwischen Kolonialherrn und Kolonisiertem fortwirkte.
Tout-Monde) machen diesen Autor zu einem antillanischen Vordenker der heutigen Debatte über Multikulturalismus.
Aus der Analyse der Kreolisierung gewinnt Glissant ein gesellschaftliches Modell von universaler Bedeutung. Wenn Sie eine afrikanische Rhythmik nehmen und westliche Instrumente, Saxophon, Geige, Klavier, Posaune, dann haben Sie den Jazz.
Das beginnt schon mit der Genetik.
Und in der Kultur ist das auch so.
Doch für mich stellt sie nur die Kehrseite einer wunderbaren Realität dar, die ich Globalität nenne. Globalität und Globalisierung sind zwei Seiten desselben Phänomens.
Mit Globalisierung meint Glissant das kapitalistische Projekt der multinationalen Konzerne und damit verbundene kulturelle Einebnung.
Ein Denker, Dichterling und Autor, der französisch ist, war édouard Glissant.
Glissant arbeitete von 1980 bis 1988 als Chefredaktor des UNESCO-Kuriers.
Glissant hat sich als Kulturpolitiker vor allem mit kulturellem Selbstverständnis außerhalb des Kontexts, der europäisch ist, befasst.
Modell war die Verbindung zwischen dem Inhaber und dem Knecht, die im Struktur der Unterdrückung unteilbar untereinander verknüpft waren, was ebenfalls später zwischen Kolonialherrn und Kolonisiertem fortwirkte.
Zu einem Wegbereiter, der antillanisch ist, der aktuellen Diskussion über Multikulti machen Tout-Monde ) diesen Verfasser.
Aus der Studie der Kreolisierung gewinnt Glissant ein soziales Konzept von universeller Wichtigkeit. Wenn Sie eine afrikanische Rhythmik nehmen und abendländische Musikinstrumente, Saxofon, Violine, Pianoforte, Posaune, somit haben Sie die Jazzmusik.
Mit der Erbforschung beginnt das allerdings.
Das ist und in der Hochkultur ebenfalls so.
Doch für mich stellt sie lediglich die Abseite einer wunderschönen Wirklichkeit dar, die ich Globalität nenne. Globalität und Globalisierung sind zwei Blätter desselben Vorgangs.
Glissant meint mit Globalisierung das bourgeoise Vorhaben der internationalen Unternehmen und damit zusammenhängende kulturelle Begradigung.