Ferdinand Merz
Ferdinand Merz wurde in Chicago als Sohn deutscher eingewanderter Eltern geboren, die aus familiären Gründen 1927 nach Europa zurückkehrten.
Die Familie wohnte zunächst in Weilheim an der Teck.
Nach dem frühen Tod der Mutter übersiedelte der Vater in seinen Geburtsort Asch.
Dort besuchte Ferdinand Merz die damals fünfjährige Grundschule und das örtliche Realgymnasium.
Ende 1945 wurde er Schulhelfer im württembergischen Schuldienst, den er 1947 verließ, um in Würzburg Psychologie bei Gustav Kafka zu studieren.
1951 beendete er das Psychologie-Studium und die Promotion zu dem Dr. phil.
Seine Wohnung hatte er im 1974 nach Marburg eingemeindeten Wehrda.
Ehrenvolle Rufe nach Graz und Augsburg lehnte er ab.
Ferdinand Merz gehörte zu jener Generation von jüngeren Wissenschaftlern nach dem Zweiten Weltkrieg, die erheblichen Anteil daran hatten, dass die Isolation der deutschen Psychologie während der Zeit des Nationalsozialismus allmählich überwunden wurde, um jene internationalen Standards zu erreichen, wie sie von den psychologischen Fachvertretern im angloamerikanischen Raum gesetzt wurden.
Hier sind vor allem Studien auf dem Gebiet der Intelligenz und des schlussfolgernden Denkens, seine Lehrbücher zur Erbpsychologie und zur differentiellen Psychologie zu nennen.
In Chicago als Sohn deutscher eingewanderter Eltern geboren wurde Ferdinand Merz. Die Eltern kehrten aus persönlichen Ursachen 1927 nach Europa zurück.
In Weilheim an der Teck wohnte die Kernfamilie zuerst.
Der Papa übersiedelte nach dem frühzeitigen Ableben der Mama in seine Geburtsstadt Asch.
Ferdinand Merz besuchte ebenda die Volksschule, die seinerzeit fünfjährig ist, und das regionale Echtrealgymnasium.
Ende 1945 wurde er Schulhilfe im württembergischen Schuldienst, den er 1947 verließ, um in Würzburg Seelenkunde bei Gustav Kafka anzulernen.
Er beendete 1951 das Psychologie-Studium und die Versetzung zu dem Dr. phil.
Er hatte seine Wohneinheit im 1974 nach Marburg eingemeindeten Wehrda.
Er lehnte ehrenvolle Rufströme nach Graz und Augsburg ab.
Ferdinand Merz gehörte zu jener Altersgruppe von jüngeren Wissenschaftlern nach dem Zweiten Weltkrieg, die enorme Beteiligung daran hatten, dass die Isolierung der deutschen Seelenkunde während der Zeit des Nationalsozialismus im Laufe der Zeit durchgebrochen wurde, um jene weltweiten Normen zu erzielen, wie sie von den psychischen Fachwissenschaftlern im angloamerikanischen Bereich gelegt wurden.
Vor allem Untersuchungen auf dem Bereich der Denkfähigkeit und des Denkvorgangs, der schlussfolgernd ist,, seine Lehrwerke zur Erbseelenkunde und zur differentiellen Seelenkunde sind diesbezüglich anzuführen.