Fundstelle Gamberoni
Es ist die umfangreichste spätbronzezeitliche Siedlung in Südtirol.
Es sind nur einige Reste von Gebäuden erhalten.
Dies lässt sich aus dem Kleinfundinventar schließen.
Die Gebäude waren in Blockbau- wie auch in Pfostenbautechnik gefertigt.
Die Wände wurden mit der Lehmwurfmethode gefertigt.
Das Fundmaterial ist chronologisch mehrheitlich der späten Bronzezeit zuzuordnen.
Die Formen der Keramik waren Becher, Schalen, Schüsseln oder Krüge.
Auch bei der Verzierung weist die Keramik eindeutige Ornamentik des L/M-Stils auf, besonders die Henkelkrüge mit den Stempelkerben.
Bei den Nadeln handelt es sich um Kugel- sowie Plattenkopfnadeln.
Diese Tongewichte, speziell unter den Siedlungsfunden, waren aufgrund der Gebrauchsspuren Webgewichte.
Die umfassendste spätbronzezeitliche Ansiedlung in Südtirol ist es.
Lediglich einige Überreste von Bauten sind behalten.
Aus dem Kleinfundinventar ableiten lässt sich dies.
In Blockbaubautechnik wie ebenso in Pfahlbautechnik hergestellt waren die Bauten.
Mit der Lehmwurfmethode hergestellt wurden die Mauern.
Zeitlich überwiegend der verspäteten Bronzezeit zuzuordnen ist das Fundstückmaterial.
Karaffen, Töpfe, Schalen oder Tassen waren die Formungen der Tonware.
Die Tonware weist ebenfalls bei der Dekoration deutliche Ornamentik des M-Stils, der L / ist, insbesondere die Henkelkrüge mit den Stempelritzen auf.
Es sich handelt bei den Anstecknadeln um Kugelnadeln als auch Plattenkopfbrustnadeln.
Aufgrund der Benutzungsspuren waren diese Tongewichte, speziell unter den Siedlungsfundstücken Webgewichte.