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Henriette Amalie von Friesen

OriginalQuelltext

Freiin von Friesen wurde durch Heirat eine Gräfin Reuß zu Obergreiz.

Henriette Amalie wurde als Tochter des Freiherrn Heinrich von Friesen und der Freiin Maria Margaretha von Lützelburg geboren.

Aus der Verbindung gingen nach neueren genealogischen Erkenntnissen vier Kinder hervor:

Die Familien Friesen und Reuß waren führende Adelsgeschlechter am Dresdner Hof, mit ausgedehnten Ländereien in Sachsen und Thüringen, wobei die Reuß als reichsunmittelbar regierendes Haus sogar den Wettinern ebenbürtig waren.

Zudem soll sie mit dem Statthalter Dresdens, dem Fürsten Anton Egon von Fürstenberg eine Liaison gehabt haben.

Ihr Salon war ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt des höfischen Lebens der sächsischen Hauptstadt zu Beginn des 18. Jahrhunderts.

Viele Höflinge wie die Grafen Wackerbarth, Flemming oder Vitzthum von Eckstädt, aber auch die ehemaligen Mätressen Augusts des Starken, Aurora von Königsmarck und die Fürstin Teschen waren häufige Besucher des Reußschen Salons.

In Wirklichkeit waren es wohl eher höfischer Klatsch und die Intrigen, die hier geschmiedet wurden.

So sind sämtliche mehr oder weniger erfolgreichen Komplotte gegen die Gräfin Cosel, zu der die Reuß zunächst versucht hatte, freundschaftliche Bande zu knüpfen, hier entstanden.

In ihrem Testament vom 28. August 1732 hatte sie 4000 Taler vor der Armuth in Dresden ausgesetzt.

RewriteUmgeschriebener Text

Eine Comtesse Reuß zu Obergreiz wurde Freiin von Friesen durch Hochzeit.

Als Kind des Barons Heinrich von Friesen und des Freifräuleins Maria Margaretha von Lützelburg geboren wurde Henriette Amalie.

Aus der Beziehung gingen nach jüngeren genealogischen Einsichten vier Nachkommen hervor :

Wobei die Reuß als reichsunmittelbar regierendes Heim selbst den Wettinern gleich waren, waren die Häuser Friesen und Reuß bestimmende Adelsfamilien am Dresdner Hof, mit großräumigen Besitzen in Sachsen und Thüringen.

Sie soll zudem mit dem Vogt Dresdens, dem Souverän Anton Egon von Fürstenberg eine Beziehung gehabt haben.

Ein bedeutender Brennpunkt und Angelpunkt der adeligen Lebensweise der Metropole, die sächsisch ist, zu Anfang des Säkulums, das 18. ist, war ihr Herrenzimmer.

Regelmäßige Gäste des Reußschen Salons waren viele Trosse wie die Funktionsgrafen Wackerbarth, Flemming oder Vitzthum von Eckstädt, aber ebenso die vormaligen Herzdamen Augusts des Starken, Aurora von Königsmarck und die Herrin Teschen.

Es waren in Realität gut mehr ritterliche Tratscherei und die Hinterhältigkeiten. Die Hinterhältigkeiten wurden hierzulande gebastelt.

Sämtliche im Ganzen und Großen gelungenen Kabalen gegen den Grafen Cosel sind so verwandtschaftliche Gruppen zu binden, diesbezüglich gebildet, zu den die Reuß zuerst angestrebt hatte.

Sie hatte in ihrem Vermächtnis vom 28. August 1732 4000 Taler vor der Armuth in Dresden ermöglicht.