human[...]writing

Authentic German text — Geeignet für Inspiration, Detektion und Horizonterweiterung

Hermann Schlosser

OriginalQuelltext

In der Zeit des Nationalsozialismus orientierte sich das Unternehmen unter seiner Führung an der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik, beschäftigte während des Zweiten Weltkriegs tausende Zwangsarbeiter und verarbeitete Raubgold.

In der frühen Bundesrepublik Deutschland betrieb Schlosser den Wiederaufbau und die Modernisierung der Degussa.

1910 wechselte er in die Firmenniederlassungen im damaligen Britisch-Ostindien, deren Leitung er 1912 übernahm.

Von 1916 bis 1918 leistete er erneut Kriegsdienst.

1926 wurde er stellvertretendes und 1928 ordentliches Mitglied des Vorstands.

Als Konzernchef setzte Schlosser die Politik seines Vorgängers Ernst Busemann zur Neuorganisation des Konzerns fort.

Die Degussa erschien als so loyal, dass einige Verantwortliche innerhalb des NS-Regimes erwogen, das Unternehmen als Gegengewicht zur IG Farben aufzubauen.

Im Zuge der Ermittlungen zu dem Zyklon B-Prozess gegen Gerhard Peters wurde er 1948 verhaftet, aber, da ihm kein Wissen um die Verwendung des Zyklon B nachgewiesen werden konnte, nach wenigen Wochen wieder auf freien Fuß gesetzt.

1950 übernahm er den Vorstandsvorsitz, den er bis 1959 innehatte.

Bis zu seinem Tod war er Ehrenmitglied des Gremiums.

RewriteUmgeschriebener Text

In der Zeit des Nationalsozialismus orientierte sich die Firma unter seiner Leitung an der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik, beschäftigte während des Zweiten Weltkriegs tausende Sklaven und verarbeitete Raubgold.

Schlosser betrieb in der frühzeitigen Bundesrepublik Deutschland die Wiederherstellung und die Erneuerung der Degussa.

Er wechselte 1910 in die Firmenniederlassungen im einstigem Britisch-Ostindien. er übernahm deren Führung 1912.

Er leistete von 1916 bis 1918 nochmalig Kriegsdienst.

Er wurde 1926 stellvertretender und 1928 regulärer Teilnehmer des Aufsichtsrats.

Schlosser setzte als Konzernchef die Strategie seines Vorläufers Ernst Busemann zur Reorganisation des Unternehmens fort.

Als so zuverlässig, dass einige Verantwortliche innerhalb des NS-Regimes abgewogen erschien die Degussa die Firma als Ausgleich zur IG Farben aufzubauen.

Da ihm keine Kenntnis um den Gebrauch des Zyklon B erwiesen werden konnte, wurde er im Bahn der Untersuchungen zu dem Zyklon B-Prozess gegen Gerhard Peters 1948 festgenommen, aber nach wenigen Kindbetten wiederum auf offenen Sockel gelegt.

Er übernahm 1950 die Vorstandsführung. Er innehatte er bis 1959.

Er war bis zu seinem Todesfall Ehrenteilnehmer des Ausschusses.