Kapelle (Bürgle (Bayern))
In den Schrägachsen der Apsis sind kleine rechteckige Fenster vorhanden, die beiden Seiten des Langhauses enthalten eingezogene rundbogige Fenster.
Der Zugang zur Kapelle erfolgt an der Westseite durch eine Rechtecktür.
Oberhalb des Westgiebels, über dem Eingang, befindet sich ein Dachreiter mit einem quadratischen Sockel im unteren Teil, auf den ein achteckiges Oberteil mit Rundbogenöffnungen an der Nord- und Südseite aufgesetzt ist.
Der aus Holz gefertigte, marmorierte Altar ist eine volkstümliche Arbeit die vermutlich 1760 entstanden ist.
Er besteht aus einem Kastenstipes und einem Aufbau mit zwei gewundenen Säulen, auf dem die Figuren der knienden Maria und des Evangelisten Johannes angebracht sind.
Zwei gefasste Holzfiguren des heiligen Franz Xaver und des heiligen Johannes von Nepomuk aus der Zeit um 1780 stehen auf der Mensa.
Daneben befindet sich noch eine Reihe gefasster Holzfiguren in der Kapelle.
Aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts stammt die Figur des heiligen Sebastian.
Im Rahmen der Dorferneuerung erfolgte in den 2000er Jahren eine grundlegende Sanierung der Kapelle und der Ausstattung unter der Regie des Kreisheimatpflegers Toni Mayer und der Markt Walder Kirchenmalerin Petra Stefan-Kunz.
Am 1. Mai 2004 wurde die Kapelle zu dem Abschluss der Renovierung gesegnet.
Schmale quadratische Fensterscheiben sind in den Schrägachsen der Apsis erhältlich. Zurückgezogene rundbogige Fensterscheiben enthalten die Heftseiten, die beide sind, des Längstlanghauses.
Durch ein Rechteckportal erfolgt der Eingang zur Band an der Westseite.
Ein Dachreiter mit einer rechteckigen Basis im unteren Stück befindet sich oberhalb des Westgiebels, über dem Zugang, auf den ein Oberteil, das achteckig ist, mit Rundbogenöffnungen an der Südseite und Nordseite aufgetragen ist.
Ein heimatliches Werk ist der Altartisch, der aus Nutzholz gefertigt und marmoriert ist. Das Werk ist wahrscheinlich 1760 entwickelt.
Aus einem Kastenstipes und einer Struktur mit zwei gewundenen Pfeilern besteht er, auf dem die Personen der Maria, die kniend ist, und des Evangelisten Johannes fixiert sind.
Auf der Kantine stehen zwei gesetzte Holzfiguren des sakralen Franz Xaver und des seligen Johannes von Nepomuk aus der Zeit um 1780.
Eine Anzahl gesetzter Holzfiguren befindet sich daneben weiterhin in der Gruppe.
Die Gestalt des seligen Sebastian stammt aus der allerersten Hälfte des Säkulums, das 16. ist.
Eine komplette Erneuerung der Formation und der Einrichtung unter der Führung des Kreisheimatbetreuers Toni Mayer und der Weiler Walder Gottesdienstmalerin Petra Stefan-Kunz erfolgte im Zusammenhang der Dorfneuerung in den Altersjahren, die 2000 sind.
Die Formation wurde am 1. Mai 2004 zu dem Schluss der Erneuerung geweiht.