Kraftspannspindel
Eine Kraftspannspindel, Spannspindel, Kraftspindel oder auch Hochdruckspindel ist ein Spannelement, das in hydraulischer oder mechanischer Ausführung zu dem kraftschlüssigen Spannen von schweren Werkstücken an spanenden Großmaschinen eingesetzt wird.
Kraftspannspindeln werden direkt oder in Klauenkästen in die Planscheibe von Senkrecht-, Flachbett-, Spitzen-, Plan- und Walzdrehmaschinen sowie Schleif- und Sondermaschinen eingebaut.
Kraftspannspindeln sind im Hinblick auf die Spannrichtung in einfach oder doppelt wirkender Bauweise für die Außen- und Innenspannung ausgelegt.
Mechanische Kraftspannspindeln verfügen über eine mechanische Kraftübersetzung in Form von Spannkeilen oder Kniehebeln.
Die Kraftübersetzung wird in beiden Bauweisen durch eine ausgefeilte Mechanik mit hoher Selbsthemmung und Betriebssicherheit erzielt.
Dieser Bautyp hat einen internen Ölkreislauf mit Druckübersetzer, wobei mit Hilfe eines Verdrängerkolbens mit kleiner Fläche und großem Hubweg das Ölvolumen auf eine große Spannkolbenfläche gedrückt und die Kraft vervielfacht wird.
Vorteile dieses Systems sind große Spannhübe bis zu 8 mm und geringere Anzugsmomente.
Nachteilig wirkt sich die nie auszuschließende Gefahr der Ölleckage aus, woraus ein deutlicher Spannkraftverlust im Betrieb resultieren kann.
Für die Betriebssicherheit ist daher ein zusätzlicher mechanischer Kontermechanismus unentbehrlich.
Aufgrund der damit verbunden höheren Kosten stellt die mechanische Kraftspannspindel in vielen Anwendungsfällen die wirtschaftlich günstigere Ausführung dar.
Ein Spannbauelement ist eine Kraftspannspindel, Kraftspindel, Kraftspannspindel oder ebenfalls Kraftspannspindel. Das Spannbauelement wird in hydraulischer oder stupider Durchführung zu dem Rist, der kraftschlüssig ist, von bleischweren Arbeitsstücken an spanenden Großmaschinerien verwendet.
Gerade oder in Klauenkisten in das Planstück von Walzdrehmaschinen, Flachdrehmaschinen, Verlangendrehmaschinen, Flachbettdrehmaschinen und Senkrechtdrehmaschinen als auch Sondergeräten und Flachschleifmaschinen installiert werden Kraftspindeln.
Im Hinsicht auf die Spannfahrtrichtung in schlicht oder zweifach wirkendem Aufbau für die Drinnenspannung und Außenaufregung eingerichtet sind Kraftspindeln.
Über eine selbsttätige Durchübersetzung in Gestalt von Knickhebeln oder Spannkeilen verfügen mechanische Kraftspindeln.
In beiden Aufbauten durch eine Arbeitsweise, die ausgefeilt ist, mit starker Werksicherheit und Alleinhemmung erreicht wird die Kraftübersetzung.
Wobei mit Mithilfe eines Verdrängerriechers mit kurzer Oberfläche und hohem Hubgang das Ölvolumen auf eine weite Spannkolbenfläche bedrückt und die Stärke verzehnfacht wird, hat dieser Bautypus einen vertraulichen Ölablauf mit Druckübersetzer.
Starke Spannhübe maximal bis zu 8 mm und kleinere Anfahrdrehmomente sind Vorzüge jener Technik.
Woraus ein gehöriger Ristkraftverlust im Hochbetrieb folgen kann, wirkt sich ungünstig das Risiko, das niemals auszuschließend ist, der Ölleckage aus.
Ein ergänzender einförmiger Gegenredemechanismus ist daher für die Tätigkeitssicherheit unverzichtbar.
Die maschinelle Kraftspannspindel stellt aufgrund der damit verknüpft größeren Kosten in vielen Anwendungsbereichen die ökonomisch billigere Version dar.