Landschaftskasse
Die Landschaftskasse, der das Landschaftscassadirectorium beziehungsweise das Landschaftskassedirektorium vorstand, bezeichnet eine Finanzbehörde in der Frühen Neuzeit, die die Verwaltung der Gelder der Landstände oder der sogenannte Landschaft innehatte.
In den preußischen Gebieten wie beispielsweise der Schlesischen Landschaft war sie eine Pfandbriefbank beziehungsweise Hypothekenbank.
Die Steuereinnahmen wie auch die Verwaltung der Landschaftskasse oblagen dem Landschaftseinnehmer.
Im Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach beispielsweise hatte die Landschaftskasse ihren Sitz im sogenannten Kasseturm in Weimar beziehungsweise dem benachbarten Gebäude Kleine Teichgasse 8, genannt der Frankesche Hof.
In ihren Besitz gelangte das nach ihr benannte Kassengewölbe auf dem Jacobsfriedhof Weimar.
Einer ihrer Direktoren war zur Goethezeit Johann Siegmund von Oppel.
Der Rat der Landschaftskasse, Gottfried Matthias Ludwig Schrön, war Onkel und Ziehvater von Friedrich Justin Bertuch.
Ursprünglich sollte in Weimar die Landschaftskasse in dem Gebäude untergebracht werden, welches dann zu dem Fürstenhaus wurde.
Das verhinderte der Schlossbrand von 1774.
Im Gebäude Kleine Teichgasse 8 wohnte zeitweilig der herzogliche Oberstallmeister Josias von Stein und damit in unmittelbarer Nähe zu dem Palais Schardt, Scherfgasse 3, in welcher seine spätere Frau Charlotte von Stein geboren von Schardt wohnte.
Die Landschaftskasse, der das Landschaftscassadirectorium beziehungsweise das Landschaftskassedirektorium vorstand, bezeichnet einen Fiskus in der Frühen Neuzeit, den die Administration der Mittel der Gebietstände oder des sogenannten Lands innehatte.
Sie war in den Teilgebieten, die preußisch sind, wie zum Beispiel der Schlesischen Landschaft eine Hypothekenbank beziehungsweise Pfandbriefbank.
Dem Landschaftseinnehmer oblagen die Steueraufkommen wie ebenso die Administration der Landschaftskasse.
Die Landschaftskasse hatte im Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach zum Beispiel ihren Verwaltungssitz im sogenannten Kasseturm in Weimar beziehungsweise dem angrenzenden Haus Kleine Teichgasse 8, benannt der Frankesche Hof.
Das Kassegewölbe, das nach ihr benannt ist, auf dem Jacobsfriedhof Weimar gelangte in ihren Besitzstand.
Johann Siegmund von Oppel war einer ihrer Leiterinnen zur Goetheperiode.
Stiefvater und Mutterbruder von Friedrich Justin Bertuch war der Rat der Landschaftskasse, Gottfried Matthias Ludwig Schrön.
Die Landschaftskasse sollte anfänglich in Weimar in dem Haus beherbergt werden. Das Haus wurde schließlich zu dem Haus.
Der Burgbrand von 1774. verhinderte das.
Der Oberstallfachmann, der herzoglich ist, Josias von Stein und damit in direkter Nachbarschaft zu dem Palais Schardt, Scherfgasse 3 wohnte im Haus Kleine Teichgasse 8 kurzzeitig. der Oberstallfachmann, der herzoglich ist, Josias von Stein und damit in direkter Nachbarschaft zu dem Palais Schardt, Scherfgasse 3 wohnte in welcher seine künftige Ehefrau Charlotte von Stein geboren von Schardt.