Martin Kirchner (Politiker)
Martin Kirchner ist ein ehemaliger deutscher Kirchenjurist und Politiker.
Nach dem Abitur absolvierte Kirchner ein Jura-Studium in Halle.
Von 1975 bis 1986 gehörte er dem Vorstand des Kreiskirchenamtes in Gera an. danach wurde er Oberkirchenrat und stellvertretender Vorsitzender des Landeskirchenrates der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen, er übersiedelte nach Eisenach.
1989 zählte Martin Kirchner zu den vier Unterzeichnern des von Gottfried Müller initiierten Brief aus Weimar, in dem die DDR-CDU aufgefordert wurde, die drängenden Probleme des Landes endlich realistisch und unbeschönigt wahrzunehmen.
Im Verlauf der Wende und friedlichen Revolution in der DDR wurde Kirchner auf dem Sonderparteitag der CDU am 15./16. Dezember 1989 zu dem Generalsekretär der Partei gewählt.
Dennoch hielt die CDU an Martin Kirchner fest.
Am 16. März 1990, drei Tage vor der Volkskammerwahl 1990, wurde über den Verdacht der IM-Tätigkeit von Kirchner berichtet, die dieser im Interview bestritt.
Er wurde seines Amtes entbunden und trat 1991 auch aus der CDU aus.
In der Folge betätigte sich Kirchner nicht mehr politisch, beteiligte sich am Aufbau einer Supermarktkette und wurde Gesellschafter einer Bauträgergesellschaft.
Kirchner ist verheiratet und hat eine Tochter.
Ein einstiger deutscher Berufspolitiker und Kirchenvolljurist ist Martin Kirchner.
Kirchner absolvierte nach der Abiturprüfung ein Jura-Studium in Halle.
Von 1975 bis 1986 gehörte er der Spitze der Kreiskirchenverwaltung in Gera an. danach wurde er Oberkirchenrat und repräsentativer Präsident des Landeskirchenkreises der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen, er übersiedelte nach Eisenach.
Martin Kirchner zählte 1989 zu den vier Bauerzeichnern des von Gottfried Müller initiierten Briefs aus Weimar. Wurde die DDR-CDU in dem gebeten die Problemstellungen, die drängend sind, des Landes schließlich wirklichkeitsnah und unbeschönigt wahrzunehmen.
Kirchner wurde im Lauf der Wende und friedvoller Neuordnung in der DDR auf dem Sonderparteitag der CDU am 15./16. Dezember 1989 zu dem Chefsekretär der Partei ausgewählt.
Die CDU hielt trotzdem an Martin Kirchner fest.
Wurde am 16. März 1990, drei Kalendertage vor der Volkskammerabstimmung 1990 über den Anfangsverdacht der IM-Tätigkeit von Kirchner erzählt. Die Im-tätigkeit bestritt dieser im Gespräch.
Seiner Funktion enthoben wurde er und er trat 1991 außerdem aus der CDU aus.
In der Konsequenz betätigte sich Kirchner nicht mehr gesellschaftlich, beteiligte sich am Errichtung einer Supermarkthalskette und wurde Teilhaber einer Bauträgerfirma.
Geheiratet ist Kirchner und Kirchner hat ein Töchterchen.