Max Kully
Maximilien Max Kully war der Sohn des Wilhelm Kully und stammte aus Olten.
Sein Urgroßvater war der Politiker Eugen Madeux.
Er machte zunächst eine Ausbildung zu dem Kaufmann und studierte danach auf dem zweiten Bildungsweg Theologie.
1910 wurde er zu dem Priester geweiht, wirkte kurzzeitig als Pfarrvikar in Luzern und wurde Dorfpfarrer in Arlesheim, der Nachbargemeinde von Dornach.
Von 1914 bis 1917 war er Redakteur des Katholischen Sonntagsblatt des Kantons Baselland und seiner Umgebung, dessen Leitung er an den ultramontanen Pfarrer Markus Arnet abgab.
Kully, ein Anhänger der action française, war ein Gegner der Anthroposophischen Gesellschaft und besonders Rudolf Steiners, gegen den er mehrere Schriften und Beiträge im Katholischen Sonntagsblatt zunächst unter den Pseudonymen Spektator und Hilarius publizierte.
1921 und 1924 strebte Kully Beleidigungsprozesse gegen Rudolf Steiner und die Anthroposophische Gesellschaft an.
Der Prozess wurde gewonnen und das Urteil musste auf Kosten der Beklagten in der Wochenschrift «Das Goetheanum» veröffentlicht werden.
Zu Kullys Versuchen, den Bau des Dornacher Goetheanums zu verhindern, siehe auch Erstes Goetheanum.
Erweitertes Referat von M. Kully, Pfarrer von Arlesheim gehalten am Eidgenössischen Bettag 1920 zu Dornach.
Das Kind des Wilhelm Kully war Maximilien Max Kully und Maximilien Max Kully stammte aus Olten.
Der Berufspolitiker Eugen Madeux war sein Uropa.
Eine Lehre zu dem Handelsmann machte er zuerst und er studierte danach auf dem zwoten Bildungsgang Religionswissenschaft.
1910 wurde er zu dem Pfarrer eingeweiht, wirkte vorübergehend als Pfarrkooperator in Luzern und wurde Dorfpfarrer in Arlesheim, der Nachbarstadt von Dornach.
Er war von 1914 bis 1917 Redaktor der Katholischen Sonntagszeitung des Kantons Baselland und seiner Gegend. er abgab dessen Vorsitz an den papistischen Pastor Markus Arnet.
Ein Feind der Anthroposophischen Gesellschaft und insbesondere Rudolf Steiners war Kully, ein Freund der action française, gegen den er mehrere Artikel und Werke im Katholischen Sonntagsblatt zuerst unter den Decknamen Spektator und Hilarius publizierte.
Kully strebte 1921 und 1924 Beleidigungsgerichtsverfahren gegen Rudolf Steiner und die Anthroposophische Gesellschaft an.
Erreicht wurde der Gerichtsprozess und in der Wochenhandschrift « Das Goetheanum » publiziert werden musste der Urteilsspruch auf Kosten der Beklagten.
Zu Kullys Vorhaben, die Baute des Dornacher Goetheanums zu unterbinden, siehe dazu Erstes Goetheanum.
Erweiterter Vortrag von M. Kully, Pfarrherr von Arlesheim abgehalten am Eidgenössischen Bettag 1920 zu Dornach.