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Authentic German text — Geeignet für Inspiration, Detektion und Horizonterweiterung

Mrs. Tutti Frutti

OriginalQuelltext

Die junge US-Amerikanerin Alice, ein überaus verwöhntes und kapriziöses Millionärstöchterchen, ist von ihrem genervten Vater in die Ferne zu ihrem Onkel geschickt worden, auf dass dieser die aufmüpfige junge Dame endlich zur Raison bringen möge.

Doch bald ist der Onkel derart genervt von Alices Schrullen und Eigenwilligkeiten, dass er sie kurzerhand vor die Tür setzt.

Um endlich Ruhe vor der Verwandtschaft zu haben, ersinnt sich die sturköpfige Frau einen ebenso seltsamen wie makaberen Plan.

Nur dieser Ehemann sollte unbedingt todkrank sein und spätestens in zwei Wochen sterben, damit sie endlich eine lustige Witwe sein könne.

Alice begibt sich daraufhin zu dem Sanatorium des Wiener Quacksalbers Dr. Kannichtviel, in der Hoffnung, dort den perfekten Ehekandidaten zu finden.

Wenn sie erst einmal glücklich verwitwet ist, so hofft Alice, dann hätte sie endlich diejenigen Freiheiten, die man ihr bislang verwehrt hatte.

Dr. Kannichtviel mag vielleicht seinem Namen alle Ehre machen, doch obwohl er Alices Begehren entrüstet zurückweist, lernt das Mädchen über ihn wenig später einen jungen Maler kennen, der exakt ihren Wünschen entspricht.

Der junge Mann sieht gut aus und hat allenfalls nur noch kurze Zeit zu leben.

Als der Sanatoriumschef Alice jedoch versichert, dass ihr Ehemann nur noch zwei Tage zu leben habe, wird es Alice mulmig.

Mrs. Tutti Frutti wurde im November 1920 erstmals gezeigt, Massenstart des Vierakters war am 14. Januar 1921 in Wien.

RewriteUmgeschriebener Text

Von ihrem entnervten Papa in die Weite zu ihrem Oheim gesendet worden ist die jungenhafte US-Amerikanerin Alice, ein äußerst delikates und kapriziöses Millionärstöchterchen, auf dass dieser die aufsässige jungenhafte Lady schließlich zur Raison bewegen möge.

Dass er sie schlicht vor den Ausgang setzt, ist doch schnell der Oheim so entnervt von Alices Eigenwilligkeiten und Schrullen.

Die Dame, die sturköpfig ist, ersinnt um schließlich Seelenruhe vor der Sippe zu haben sich einen genauso ungewöhnlichen wie komischen Masterplan.

Damit sie schließlich eine fröhliche Witfrau sein könne, sollte einzig dieser Gatte zwingend sterbenskrank sein und spätestens in zwei Kindbetten totgehen.

In der Erwartung, ebenda den endgültigen Bräutigam aufzufinden begibt sich Alice daraufhin zu der Kurklinik des Wiener Quacksalbers Dr. Kannichtviel.

Wenn sie zunächst irgendwann zufrieden verwitwet ist, so hofft Alice, danach hätte sie schließlich diejenigen Autonomien, die man ihr bisher verweigert hatte.

Dr. Kannichtviel mag vermutlich seinem Personennamen alle Würde machen, doch obwohl er Alices Verlangen entrüstet zurückweist, lernt das Mädel über ihn kaum später einen jungenhaften Kunstmaler kennen, der punktgenau ihren Wunschlisten entspricht.

Aus sieht der Mann, der jung ist, fein und der Mann, der jung ist, hat höchstens lediglich weiterhin kleine Zeitlang zu fortleben.

Als der Sanatoriumsdirektor Alice allerdings versichert, dass ihr Mann lediglich weiterhin zwei Kalendertage zu fortleben habe, wird es Alice haarig.

Im November 1920 erstmalig präsentiert wurde Tutti Frutti. Am 14. Januar 1921 war Massenstart des Vierakters in Wien.