Philippe de La Hire
Philippe de La Hire war ein französischer Mathematiker.
Er wurde als Künstler ausgebildet und reiste für vier Jahre nach Italien, um seine künstlerischen Fähigkeiten zu verbessern.
Dabei lernte er auch die Grundlagen der Geometrie.
Er machte sich zuerst bekannt durch eine Reihe damals wichtiger Arbeiten über Kegelschnitte, Mechanik, Hydrostatik beispielsweise sowie durch seine mit Jean Picard auf Jean-Baptiste Colberts Anordnung herausgegebene Karte von Frankreich und seine mit Hinblick auf eine Wasserversorgung von Versailles ausgeführten Nivellements.
Er bewies als Erster, dass die Hypotrochoiden der Cardanischen Kreise sämtlich Ellipsen sind, und entwickelte daraus einen Ellipsenzirkel.
1678 wurde er in die Académie des sciences gewählt.
Nach ihm ist der Mons La Hire auf dem Erdmond benannt.
1708 berechnete er den Umfang der Kardioide.
Im Jahr 1709 gab er für das 1704 von Jean Méry beobachtete Phänomen der Erkennbarkeit von Netzhautgefäßen einer unter Wasser getauchten Katze die richtige Erklärung, dass die Brechkraft der brechenden Medien geändert werden müsse, um Einzelheiten am Augenhintergrund zu erkennen, wie es ab 1850 mit der Ophthalmoskopie möglich wurde.
Sein Sohn Gabriel Philippe de La Hire setzte seine Triangulation des Meridianbogens nördlich von Paris fort, mit der Picards Bogen verlängert wurde.
Ein Mathematiker, der französisch ist, war Philippe de La Hire.
Als Kunstschaffender gebildet wurde er und er reiste für vier Kalenderjahre nach Italien, um seine kunstvollen Kompetenzen zu bessern.
Er lernte dabei außerdem die Grundsätze der Topologie.
Als auch durch seine mit Jean Picard auf Jean-Baptiste Colberts Verfügung herausgegebene Landkarte von Frankreich und seine mit Hinsicht auf eine Wasserverteilung von Versailles gestalteten Nivellements machte er sich anfänglich angesehen durch eine Anzahl seinerzeit bedeutsamer Werke über Parabeln, Hydrostatik, Prinzip zum Beispiel.
Er bewies als Spitzenreiter, dass die Hypotrochoiden der Cardanischen Kreise ausnahmslos Auslassungspunkte sind, und entwickelte daraus einen Ellipsenzirkelschluss.
Er wurde 1678 in die Académie des sciences ausgewählt.
Der Mons La Hire ist nach ihm auf dem Erdmond genannt.
Er berechnete 1708 die Breite der Kardioide.
Im Jahr 1709 gab er für die 1704 von Jean Méry beobachtete Erscheinung der Durchschaubarkeit von Netzhautgefäßen einer unter Gewässer getauchten Hauskatze die effektive Begründung, dass die Refraktion der brechenden Medien verändert werden müsse, um Details am Augenfond zu erfassen, wie es ab 1850 mit der Funduskopie machbar wurde.
Seine Triangulierung des Meridianblatts setzte sein Sohnemann Gabriel Philippe de La Hire mitternächtlich von Paris fort, mit der Picards Bogen ausgeweitet wurde.