Sarah Davachi
Davachi studierte bis 2010 Psychologie an der University of Calgary, absolvierte 2012 mit einem Master-Abschluss in elektronischer Musik und Aufnahmemedien am Mills College in Oakland und promovierte an der University of California, Los Angeles in Musikwissenschaft mit einer Dissertation über Klangfarbe, Phänomenologie und kritische Organologie.
Über ein Jahrzehnt arbeitete Davachi ab 2007 für das National Music Centre in Kanada als Archivarin, Interpretin und Programmentwicklerin für dessen Sammlung akustischer und elektronischer Tasteninstrumente.
Ihre Debüt-EP, The Untuning of the Sky, wurde 2013 von Full Spectrum Records veröffentlicht, nachdem sie zu Künstleraufenthalten in den Niederlanden und Schweden weilte.
Weitere EPs und Alben folgten in regelmäßigen Abständen.
Davachi fokussiert auf die Feinheiten des zeitlichen und klanglichen Raums und nutzt lange Laufzeiten und durchdachte harmonische Strukturen, die allmähliche Variationen in der Textur, Obertonkomplexität, psychoakustische Phänomene sowie Stimmung und Intonation betonen.
In ihren Werken, die laut Allmusic an das Schaffen von Eliane Radigue und LaMonte Young erinnern, erkundet sie die Psychoakustik durch subtile Variationen spärlicher harmonischer Strukturen.
Sie komponiert für Solisten und Kammerensemble, für das London Contemporary Orchestra oder das BBC Scottish Symphony Orchestra mit einer breiten Palette an akustischen und elektronischen Instrumenten.
Zudem ist ihr Wirken von minimalistischen und langformigen Grundsätzen, von Form- und Affektkonzepten der Alten Musik sowie von experimentellen Produktionspraktiken der Studioumgebung geprägt.
Als Interpretin absolvierte Davachi zahlreiche Tourneen und Auftritte absolviert und trat unter anderem im Southbank Centre, Barbican Centre, Institut national de l’audiovisuel, der Elbphilharmonie, dem Museum of Modern Art, dem Amsterdamer Orgelpark, der Kunststation St. Peter und dem Museo Reina Sofia auf.
Sie lebt in Los Angeles.
Davachi studierte bis 2010 Seelenkunde an der University of Calgary, absolvierte 2012 mit einem Master-Abschluss in elektronischem Klang und Aufnahmemedien am Mills College in Oakland und promovierte an der University of California, Los Angeles in Musikwissenschaft mit einer Doktorarbeit über Klangwirkung, Sinnforschung und prekären Instrumentenkunden.
Davachi arbeitete über eine Dekade ab 2007 für das National Music Centre in Kanada als Computerprogrammentwicklerin, Interpretin und Archivarin für dessen Kunstsammlung lautlicher und elektronischer Keyboards.
Nachdem sie zu Künstleraufenthalten in den Niederlanden und Schweden weilte, wurde ihre Debüt-EP, The Untuning of the Sky 2013 von Full Spectrum Records herausgegeben.
In gleichmäßigen Zeiten folgten weitere Matten und EPs.
Davachi fokussiert auf die Nuancen des temporalen und klanglichen Zimmers und nutzt lange Ablaufzeiten und durchdachte melodische Formen, die sanfte Modulationen in der Gitterschrift, Obertonkomplexität, psychoakustische Vorfälle als auch Stimmungslage und Lautung betonen.
Sie erkundet in ihren Kompositionen die Psychoakustik durch sublime Varianten schütterer ausgewogener Formen. Die Kompositionen erinnern laut Allmusic an das Werk von Eliane Radigue und LaMonte Young.
Für Kammerteams und Frontmänner, für das London Contemporary Orchestra oder das BBC Scottish Symphony Orchestra mit einer weiten Bandbreite an lautlichen und elektronischen Musikinstrumenten komponiert sie.
Ihr Handeln ist zudem von minimalistischen und langformigen Normen, von Affektschemas und Gestaltungskonzepten der Alten Tonkunst als auch von experimentellen Produktionstechniken der Studioatmosphäre bestimmt.
Davachi absolvierte als Interpretin große Einsätze und Rundreisen ausgeführt und Davachi trat unter anderem im Southbank Centre, Barbican Centre, Institut national de l ’ audiovisuel, der Elbphilharmonie, dem Museum of Modern Art, dem Amsterdamer Orgelpark, der Kunststation St. Peter und dem Museo Reina Sofia auf.
In Los Angeles lebt sie.