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St. Michael (Prager Neustadt)

OriginalQuelltext

Die St.-Michaels-Kirche in Jirchářích ist eine lutherische Pfarrkirche in der Prager Neustadt.

Sie war die Pfarrkirche der Siedlung Opatovice, die ihren Namen nach dem Abt des Benediktinerklosters Kladruby erhalten hatte, der am Anfang des 12. Jahrhunderts ein Gehöft neben der Kirche gründete.

Die Kreuzrippengewölbe des Haupt- und Südschiffes stammen aus dem Jahr 1511.

Im Zuge des Josephinismus wurde die Kirche 1787 geschlossen und säkularisiert.

Zwei Jahre später erwarb der Kaufmann Franticek Kehrn das Gebäude.

Die Einweihung fand zu Pfingsten 1791 statt.

Pfarrer war zu diesem Zeitpunkt Johann Christoph Friedrich Götschel.

1817 erfolgte eine Innenrenovierung und der Einbau einer klassizistischen Kanzel.

Von 1919 bis 1945 waren Kirche und Gemeinde Teil der Deutschen Evangelischen Kirche in Böhmen, Mähren und Schlesien.

Die 1994 wiedereingerichtete deutsche evangelische Gemeinde ist Teil der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder und nutzt die Kirche St. Martin in der Mauer.

RewriteUmgeschriebener Text

Eine Parochialkirche, die lutherisch ist, in der Prager Neustadt ist die St.-Michaels-Kirche in Jirchářích.

Sie war die Parochialkirche der Ansiedlung Opatovice, die ihren Personennamen nach der Abteilung des Benediktinerklosters Kladruby bekommen hatte, der am Beginn des 12. Säkulums ein Anwesen neben der Kirche gründete.

Aus der Zeit um genau 1511. stammen die Kreuzrippengewölbe des Südschiffes und Hauptschiffes.

Die Kirche wurde im Bahn des Josephinismus 1787 stillgelegt und profaniert.

Der Handelsmann Franticek Kehrn erwarb zwei Jahre später das Objekt.

Zu Pfingsten 1791 fand die Einweihungsfeier statt.

Johann Christoph Friedrich Götschel war Pastor zu diesem Moment.

Eine Drinnenrenovierung und die Einrichtung eines Podiums, das klassizistisch ist, erfolgte 1817.

Gemeinschaft und Kirche waren von 1919 bis 1945 Bestandteil der Deutschen Evangelischen Kirche in Böhmen, Mähren und Schlesien.

Bestandteil der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder ist die 1994 wiedereingerichtete deutsche evangelische Gemeinde und die 1994 wiedereingerichtete deutsche evangelische Gemeinde nutzt die Kirche St. Martin in der Steinwand.