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Tinz (Gera)

OriginalQuelltext

Im Dezember 1290 verpfändete Markgraf Friedrich von Meißen das allodium Tyncz an den Plauener Vogt Heinrich I. dem Älteren.

Mit der Errichtung einer mittelalterlichen Wasserburg bauten die Herren von Gera-Tinz als Forwergk aus.

Zu dieser Zeit war Tinz noch ein unregelmäßig parzelliertes Straßendorf und entwickelte sich an der Handelsstraße Nürnberg-Leipzig zu einem Handelsplatz nördlich von Gera.

1745 ließ Graf Heinrich XXV. von Reuß-Gera das Gebäudeensemble des bereits bestehenden Kammerguts zu einem zweiflügeligen Wirtschaftshof ausbauen und gab in unmittelbarer Nachbarschaft den Bau eines dreigeschossigen Schlosses mit umlaufenden Wassergräben in Auftrag.

Zum 1. Januar 1919 wurde Tinz, zunächst ohne den Schlossbezirk, in die Stadt Gera eingemeindet.

In den 1920er und 1930er Jahren erfolgte die Errichtung mehrerer Einzel- und Reihenhaussiedlungen.

Am 22. Februar 1892 wurde die Straßenbahnlinie Debschwitz, Tinz mit 16 Haltestellen auf einer Gesamtlänge von 5.2 km eröffnet.

Es bestanden unter anderem Flugverbindungen nach Halle, Leipzig/Schkeuditz, Chemnitz und Plauen.

Am 22. Oktober 2002 erfolgte die Grundsteinlegung für die Berufsakademie Gera, die seit dem 1. September 2016 als Duale Hochschule Gera-Eisenach Teil der Thüringer Hochschullandschaft ist.

Bis zu dem Abschluss der Sanierung des Tinzer Schlosses wird ein Teil der freien Räumlichkeiten im ehemaligen Kreiswehrersatzamt Gera für die Duale Hochschule genutzt.

RewriteUmgeschriebener Text

Grenzgraf Friedrich von Meißen verpfändete im Dezember 1290 das allodium Tyncz an den Plauener Statthalter Heinrich I. dem Älteren.

Die Inhaber von Gera-Tinz bauten mit der Schaffung einer Wasserburg, die mittelalterlich ist, als Forwergk aus.

Tinz war zu dieser Periode sonst ein Straßendorf, das ungleichmäßig parzelliert ist, und Tinz entwickelte sich an dem Handelsweg Nürnberg-Leipzig zu einem Handelszentrum mitternächtlich von Gera.

Funktionsgraf Heinrich XXV von Reuß-Gera ließ 1745 das Bauensemble des Kammerguts, das schon bestehend ist, zu einem Gehöft, das zweiflügelig ist, umbauen und Funktionsgraf Heinrich XXV von Reuß-Gera gab in direkter Umgebung die Errichtung einer Burg, die dreigeschossig ist, mit umlaufenden Bächen in Einsatz.

Tinz wurde zum 1. Januar 1919 zuerst ohne den Schlossbereich, in die Stadt Gera eingemeindet.

Die Anlage mehrerer Reihenhaussiedlungen und Einzelspielaussiedlungen erfolgte in den Lebensjahren, die 1920 und 1930 sind.

Die Straßenbahnlinie Debschwitz, Tinz mit 16 Haltepunkten wurde am 22. Februar 1892 auf einer Ganzgesamtlänge von 5.2 Kilometern eingerichtet.

Unter anderem Flugreiseverbindungen nach Halle, Leipzig / Schkeuditz, Chemnitz und Plauen bestanden.

Die Grundsteinlegung für die Berufsakademie Gera erfolgte am 22. Oktober 2002. Die Berufsakademie ist seit dem September, der 1. ist, 2016 als Duale Hochschule Gera-Eisenach Bestandteil der Thüringer Hochschullandschaft.

Ein Teilbereich der kostenfreien Räume im altem Kreiswehrersatzamt Gera wird bis zu dem Schluss der Erneuerung des Tinzer Schlosses für die Duale Hochschule benutzt.