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Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 1975

OriginalQuelltext

Die Wahl zu dem Abgeordnetenhaus von Berlin am 2. März 1975 stand ganz im Zeichen der Entführung des CDU-Spitzenkandidaten Peter Lorenz, der zu dem zweiten Mal nach 1971 antrat.

Für die SPD trat zu dem zweiten Mal der Regierende Bürgermeister Klaus Schütz an, der in der misslichen Lage war, über das Leben seines Herausforderers bestimmen zu müssen.

Nachdem die Bundesregierung den Forderungen nachgab und fünf Gefangene in Begleitung des ehemaligen Berliner Bürgermeisters Heinrich Albertz in den Südjemen ausgeflogen wurden, kam Lorenz zwei Tage nach der Wahl frei.

Die Atmosphäre vor der Wahl war durch ein starkes Gefühl der Verunsicherung und eine politische Polarisierung angesichts der Terror- und Gewaltakte der RAF und ihrer Sympathisanten geprägt.

Hinzu kamen scheinbare Unwägbarkeiten, die mit der Deutschlandpolitik der sozialliberalen Koalition einhergingen, und von denen Berlin als Frontstadt des Westens besonders betroffen war.

Die SPD verlor bei der Wahl 7.8 Prozentpunkte und mit 42.6 % der Stimmen ihre Stellung als stärkste politische Kraft sowie ihre seit 1954 innegehabte absolute Mehrheit.

Die CDU kam auf 43.9 % der Stimmen, die FDP auf 7.1 % der Stimmen.

Klaus Schütz bildete daraufhin einen sozialliberalen Senat und konnte so im Amt bestätigt werden.

Am 12. November 1975 entschied das Wahlprüfungsgericht, dass die Wahl in den Zehlendorfer Wahlkreisen 2 und 3 wiederholt werden müsse.

Die Wiederholungswahl am 25. Januar 1976 brachte keine mandatsrelevanten Änderungen des Ergebnisses.

RewriteUmgeschriebener Text

Genau im Zeichen der Geiselnahme des CDU-Spitzenkandidaten Peter Lorenz stand der Wahlgang zu dem Abgeordnetenhaus von Berlin am 2. März 1975. Der Lorenz trat zu dem zwoten Zeichen nach 1971 an.

Für die SPD trat zu dem zwoten Zeichen der Regierende Stadtpräsident Klaus Schütz an, der in der schlechten Lage war, über das Erdenleben seines Herausforderers entscheiden zu müssen.

Nachdem das Bundeskabinett den Ansprüchen nachgab und fünf Gefangene in Begleitperson des einstigen Berliner Stadtpräsidenten Heinrich Albertz in den Südjemen weggebracht wurden, kam Lorenz zwei Kalendertage nach dem Wahlgang frei.

Durch ein großes Empfinden der Irritation und eine strategische Polarisation angesichts der Gewaltaktionen und Entsetzentakte der RAF und ihrer Sympathisanten bestimmt war die Stimmung vor dem Wahlgang.

Hinzu kamen gefühlte Imponderabilien, die mit dem Deutschlandpolitikbetrieb der sozialliberalen Allianz einhergingen, und von denen Berlin als Frontstadt des Westdeutschland insbesondere bewegt war.

Und mit 42.6 % der Wählerstimmen ihre Position als mächtigste öffentliche Stärke als auch ihre seit 1954 innegehabte reine Mehrzahl verlor die SPD bei der Auswahl 7.8 Basispunkte.

Die FDP auf 7.1 % der Wählerstimmen kam die CDU auf 43.9 % der Wählerstimmen.

Einen Ältestenrat, der sozialliberal ist, bildete Klaus Schütz daraufhin und Klaus Schütz konnte so im Amt angenommen werden.

Dass der Wahlgang in den Zehlendorfer Wahlkreisen 2 und 3 erneuert werden müsse, entschied am 12. November 1975 das Wahlprüfungsgericht.

Keine Veränderungen, die mandatsrelevant sind, des Resultats brachte die Wiederholungsauswahl am 25. Januar 1976.